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TuS Neukölln 1865 e.V. - Handball
aus Berlin - Herzlich Willkommen
auf den
Handball-Seiten des TuS Neukölln 1865 e.V.
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| Saison 2010 / 2011 Die "Erste" in der Berliner Verbandsliga NEWS-Archiv 16.1.2011 HSG - SG Hermsdorf-Waidmannslust 20:19 Nerven behalten, zwei Punkte gewonnen Am
Sonntag Nachmittag starteten die Neuköllner Damen in die Rückrunde. Zu
Gast im Neuköllner Buschrosensteig die SG Hermsdorf Weidmannslust.
Das
Hinspiel hatten die Neuköllnerinnen eindeutig für sich entscheiden
können. Hermsdorf hatte also noch eine Rechnung offen und ließ von
Beginn an keinen Zweifel daran, diese hier und heute begleichen zu
wollen.
Beide
Mannschaften starteten hoch motiviert und konzentriert, wobei Neukölln
den ersten Treffer markierte, doch Hermsdorf legte nach und
präsentierte sich als kampfstarker Gegner, der Neukölln dicht auf den
Fersen blieb. Neukölln tat sich schwer, konnte aber immer wieder die
knappe Ein -Tore - Führung verteidigen.
Unkonzentriertheiten
im Abschluss, besonders vom 7-Meter-Punkt und viele unnötige, kleine
Fehler verhinderten, dass die Gastgeberinnen ihre Führung hätten
ausbauen können. So blieb es zu Beginn der Partie, bei einem
regelrechten Schlagabtausch beider Mannschaften, mehr als spannend.
Als
starker Rückhalt erwies sich wieder einmal Isabella Gravenstein, im
Neuköllner Tor, die mit wunderschönen Paraden großen Anteil
daran hatte, dass Neukölln in Führung blieb.
Mitte
der ersten Halbzeit gelang es den Neuköllnerinnen dann sich erstmals
etwas Luft zu verschaffen und sich mit drei Toren abzusetzen (8 zu 5).
Leider gelang es nicht diese Führung zu halten oder gar weiter
auszubauen. Wieder wurden die Bälle auf Neuköllner Seite zu
leichtfertig vergeben und der Gegner so stark gemacht. Hermsdorf
kämpfte sich zurück ins Spiel und konnte, auch dank einer gegebenen
Zeitstrafe gegen Neukölln, wieder heran kommen. In Überzahl gelang den
Gästen dann kurz vor der Halbzeitpause der Ausgleich (10 zu
10) und nur einen Angriff später sogar der Führungstreffer zum 10 zu 11
Pausenstand.
Nach
Wiederanpfiff änderte sich das Spiel kaum. Die Partie blieb spannend,
wobei Neukölln immer knapp mit einem, maximal zwei Toren vorn lag. Es
schien als sollten an diesem Tag die Nerven und die Cleverness über
Sieg oder Niederlage entscheiden. Gut zehn Minuten vor Spielende gelang
den Hermsdorferinnen dann die erneute Führung. (17 zu 18) Die
Neuköllnerinnen musste also nachlegen, wollten sie zu Hause weiter
ungeschlagen bleiben. Hilfe kam aus den Hermsdorfer Reihen, denn die
Gäste agierten, getrieben vom Siegeswillen, zu hektisch und kassierten
kurz hintereinander zwei Zeitstrafen. Für Neukölln sollten diese vier
Strafminuten gegen die Gäste spielentscheidend sein.
In doppelter Überzahl gelang ihnen nicht nur der Ausgleich zum 18 zu 18, sondern auch die erneute Führung zum 19 zu 18. Noch war das Spiel aber nicht zu Ende, wieder konnte Hermsdorf ausgleichen (19 zu 19). Am Ende gab es auf Neuköllner Seite zwei Matchwinner. Zum einen Kathleen Weigt, die eine Minute vor Spielende das 20 zu 19 für Neukölln erzielte und zum anderen Isabella Gravenstein, die mit ihrer Parade den letzten Hermsdorfer Angriff abwehrte und so den 20 zu 19 Sieg für Neukölln festhielt. Aufstellung:
Danica Clerc, Annika Bottke 1, Sabrina Neutz 4/1, Constanze Finck 1,
Daniela Grüner 1, Katrin Heim, Tanja Grünewald, Kathleen Weigt 2,
Annekatrin Gültner 4/2, Tina Waldenmeier, Alexandra Haak 5, Isabella
Gravenstein 19.12.2010 HSG - TuS Hellersdorf 27:21 Zuhause noch ungeschlagen Nach der ersten Saisonniederlage aus dem letzten Spiel gegen die SG GutsMuths, wollten die Damen der ersten Neuköllner Mannschaft das Jahr mit einem Sieg beschließen. Trainer Nick Weise und Torhüterin Ulrike Keller waren bereits im Weihnachtsurlaub und drücken aus der Ferne die Daumen. Auf der Bank saß diesmal der Trainer der 2. Mannschaft Raymond Kruttasch.Zu Gast im Buschrosensteig war am Sonntag der bis dahin auf Tabellenplatz drei rangierende TuS Hellersdorf und damit ein direkter Mitkonkurrent im Kampf um die Tabellenspitze, trennte beide Mannschaften vor diesem Spiel doch nur ein einziges Pünktchen. Die Neuköllner Gastgeberinnen mussten also gewinnen, wollten sie als Tabellenzweiter und direkter Verfolger der SG GutsMuths in die Winterpause gehen. Dieses Vorhaben schienen alle Spielerinnen verinnerlicht, denn Neukölln legte einen Blitzstart hin und führte nach gut sechs gespielten Minuten mit 5 zu 0. Die Gäste aus Hellersdorf taten sich schwer und fanden in der Anfangsphase des Spiels keine Mittel den Neuköllner Angriff zu stoppen oder im eigenen Angriff dagegen zu halten und Neukölln unter Druck zu setzen. Großen Anteil an der Überlegenheit der Gastgeberinnen hatte eindeutig Isabella Gravenstein im Tor, die sich wieder einmal in super Form präsentierte. Das erste Tor für Hellersdorf fiel dann doch noch. Nach gut sieben gespielten Minuten kamen die Gäste so langsam ins Spiel und Neukölln verlor wieder einmal den Faden. Hinten in der Defensive fehlte die Spannung und die von Trainer Nick Weise so oft geforderte Aggressivität, vorne im Angriff wurden die Torchancen vergeben und so, der Gegner stark gemacht. Der Tempogegenstoß entpuppte sich als große Stärke der Gäste aus Hellersdorf. Konsequent wurde der Ball nach schlechtem Neuköllner Abschluss nach vorn gespielt und zu Toren genutzt. Aus dem 5 zu 0 wurde binnen kurzer Zeit ein 5 zu 3. In dieser Phase erwies sich Neuköllns Torfrau Isabella Gravenstein als Rückhalt, indem sie nicht nur viele gefährliche Bälle aus dem Hellersdorfer Angriffsspiel heraus, sondern auch gleich zwei Strafwürfe der Gäste abwehren konnte. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit konnte Neukölln aber dann wieder Oberhand gewinnen und sich Tor um Tor weiter absetzen. Auch wenn nicht immer jeder Spielzug zum Torerfolg führte und nicht jeder Ball sauber gespielt wurde, war doch ein deutlicher Unterschied im Leistungsniveau und den handballerischen Fähigkeiten zwischen beiden Mannschaften erkennbar. Den Gastgeberinnen gelang es im weiteren Spielverlauf sehr wohl ihre Stärken auszuspielen. Positive zeichnete sich vor allem die Übersicht im schnellen Spiel nach vorn aus und so konnten sich die Neuköllner Damen bis zur Halbzeitpause deutlich absetzen. Beim Stand von 14 zu 7 ging es in die Kabinen. Den Start in die zweite Spielhälfte verschlief Neukölln und kassierte vier Tore in Folge ohne dabei selbst zum Torerfolg zu kommen. Der erarbeitete sieben Tore Vorsprung aus Halbzeit eins schrumpfte und das Spiel gewann unerwartet an Spannung. Bevor es aber wirklich gefährlich für die Neuköllner Damen werden konnte, erwachten diese aus ihrem „Halbzeitenpausenschlaf“ und hielten Hellersdorf, durch zwei Treffer in Folge, weiter auf Abstand (16 zu 11). Dieses kurze Aufbäumen zu Beginn der zweiten Spielhälfte blieb die einzige brenzlige Situation, die Neukölln gegen Hellersdorf zu meistern hatte. Nur einmal noch schafften es die Hellersdorfer Damen den Abstand bis auf drei Tore zu verkürzen (19:16), doch auch in dieser Phase des Spiels, blieb Neukölln cool und verfiel nicht in Hektik. Somit wurden unnötige Fehler, die die konterstarken Hellersdorferinnen zu einfachen Toren hätten nutzen können, vermieden und der erhoffte Heimsieg blieb ungefährdet. Mit einem deutlichen 27 zu 21 Erfolg verabschiedeten sich die Neuköllner Damen in die Weihnachtspause. Aufstellung: Isabella Gravenstein, Kathleen Weigt 3, Lavy Bornemann, Annika Bottke 2, Danica Clerc 3, Sabrina Neutz 3/1, Alexandra Haak 1, Katrin Heim, Annkatrin Gültner 8/2, Tina Waldenmeier 1, Tanja Grünewald 1, Constance Fink 1, Liliane Beyer 4, Daniela Grüner 04.12.2010 HSG - GutsMuths 18:20 ......Tabellenspitze
verloren Bereits vor Anpfiff der Partie stand fest, die SG GutsMuths wäre zu Zause, in eigener Halle, nur zu schlagen, wenn man in der Lage sein würde, hier die eigene Bestleistung abzurufen. Leider gelang das nicht allen Spielerinnen und so fand sich Neukölln von Beginn an, in der Rolle der zurückliegenden Mannschaft wieder. In der Anfangsphase des Spiels betrug dieser erwähnte Rückstand lediglich ein Tor und bis Mitte der ersten Spielhälfte blieb Neukölln auch dran, konnte immer wieder ausgleichen und so die Partie offen halten. Dann häuften sich Unkonzentriertheiten im Abschluss. Die vergebenen Torchancen trugen wesentlich dazu bei, dass sich die Gastgeberinnen bis zum Halbzeitpfiff eine drei Tore Führung erspielen konnten. (12:9) Hinzu kamen einige fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen, die vor allem die wieder einmal zahlreich mitgereisten Neuköllner Fans in Rage brachten. Zum ersten Mal in dieser Saison ging Neukölln mit einem Rückstand in die Kabine. Jetzt war es daran Moral zu beweisen und in Halbzeit zwei alles daran zu setzen diesen Rückstand aufzuholen. Doch auch in Halbzeit zwei ging das erste Tor auf das Konto der Gastgeberinnen, die sich im Abschluss einfach treffsicherer präsentierten. Auch in den zweiten 30 Minuten schaffte es Neukölln nicht, das Blatt zu wenden und spielbestimmend aufzutreten. Mal waren es drei Tore, die man hinten lag, dann wieder nur zwei. Den Ausgleich zu erzielen, schaffte Neukölln jedoch nicht. Bis zur 36. Spielminute blieb die Partie spannend, Neukölln lag zwar hinten, bei einem Zwei-Tore-Rückstand (15:13) war für die Gäste aber noch alles drin. Dann folgten gut zehn Minuten, in denen Neukölln ohne Torerfolg blieb. Die Gastgeberinnen waren clever genug diese „Neuköllner Durststrecke" zu nutzen und sich deutlich und auch spielentscheidend bis auf 19:13 abzusetzen. Gut eine Viertel Stunde vor Schluss sah alles nach einem klaren Sieg für die SG GutsMuths aus, doch Neukölln kam noch einmal. Durch Tore von Sabrina Neutz, Danica Clerc und gutem Einsatz von Lilly Beyer, die erst selbst traf und dann noch einen Strafwurf rausholen konnte, kämpften sich die Neuköllnerinnen noch einmal bis auf 19 zu 17 heran. Bei den Fans, auf der Tribüne, entflammte zu diesem Zeitpunkt noch einmal ein Hoffnungsschimmer hier doch noch, wenigstens einen Punkt mitnehmen zu können. Doch alles Hoffen nützte nichts. GutsMuths schaffte es den zwei Tore Vorsprung zu verteidigen und ging am Ende, beim Stand von 20:18, als Sieger und als neuer Tabellenführer vom Parkett. 28.11.2010 HSG - ProSport24 II 27:16 ...ausreichend
Selbstvertrauen getankt?! Das
Resultat ihrer guten Leistung: Pro Sport schaffte es in den ersten 30
Minuten
nur sechs Treffer zu erzielen. Doch nicht nur Torfrau Rike Keller
machte es dem
Angriff von ProSport schwer auch die Neuköllner Abwehr stand, wie eine
Festung.
ProSport fand in den ersten 30 Minuten kein Mittel, die Neuköllner
Defensive zu
durchbrechen. Anspiele an den Kreis wurden von den Neuköllner
Spielerinnen,
durch eine gute Abstimmung, so gut wie unmöglich gemacht. So blieben
den Gästen
nur Würfe aus In der zweiten Spielhälfte versuchte Pro Sport dann alles um noch einmal heran zu kommen. Die Bemühungen blieben jedoch ohne Erfolg. Die umgestellte Abwehr, von einer 6:0 auf eine 4:2 Variante, erwies sich bereits nach wenigen Minuten als schwerwiegender Fehler. Durch eine kurze Deckung von Alexandra Haak, die sofort nach Einwechslung unter persönliche Aufsicht gestellt wurde, und Während es Pro Sport in 20 gespielten Minuten, gerade mal auf sechs Treffer brachte, erzielten die Neuköllner Damen doppelt so viele Tore und hatten das Spiel in der 50. Spielminute (24:12) für sich entschieden. Die typische „Neuköllner Auszeit“ blieb im Spiel gegen ProSport aus. Neukölln dominierte die Partie bis zur letzten Minute und gewann am Ende deutlich mit 27 zu 16. Die abgegebene Leistung ließ eine deutliche Steigerung und endlich auch eine mannschaftliche Geschlossenheit erkennen. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass dieser deutliche Sieg, der Mannschaft genug Selbstvertrauen für die anstehende Spitzenbegegnung gegen den derzeitigen Tabellenzweiten, die SG GutsMuths, gegeben hat. Aufstellung: Ulrike Keller, Isabella Gravenstein, 21.11.2010 HSG - BVB-Füchse Berlin III 19:18 Dramatischer Schlagabtausch am
Sonntagnachmittag Wieder einmal schafften es die Neuköllner Damen nicht, die Leistung abzurufen, die in ihnen steckt. Wieder einmal wurde eine Mannschaft, die vom Leistungsniveau und auch vom Tabellenstand weit hinter den Neuköllnerinnen liegt, zum gefährlichen Gegner im Punktekampf. Es wäre zuviel aufzuzählen, was alles nicht klappte und woran Trainer und Mannschaft in den kommenden zwei Wochen, bis zum Spitzenspiel gegen den derzeitigen Tabellenzweiten, die SG GutsMuths, arbeiten müssen. Zuschauer mit einer Affinität zum Aberglauben hätten wahrscheinlich bereits vor Anpfiff der Partie Die Partie startete mit gut 30 Minuten Verspätung und das Tore werfen entwickelte sich für Schiedsrichtergespann Schwierigkeiten. An eine aggressive, körperbetonte Deckung war an diesem Tag nicht zu denken, da jeder Körperkontakt von den beiden Unparteiischen mit einem Strafwurf, gelben Karten und Zeitstrafen geahndet wurde. Allein die Füchse durfte zehn Mal wie vor die Tabellenspitze in der Verbandsliga besetzt. Fazit der ersten Halbzeit: Die mitgereisten Neuköllner Fans sahen zwar keine spielerisch Mit dem entspannten Sitzen war es dann nach Wiederanpfiff der Partie ganz schnell vorbei. Die Es blieb spannend, bis in die letzte Spielphase hinein. Neukölln schaffte es nicht, wie in den Nach Abpfiff war in den Gesichtern der Spielerinnen Erleichterung, in dem des Trainers Ratlosigkeit zu erkennen. Alle wussten, dass man sich hier nicht gerade mit Ruhm bekleckert hatte. Doch sicher 14.11.2010 HSG - SG Rotation P.B. 22:15 Am Ende zählen nur die Tore..... Auch im Handball muss man nicht
immer eine Glanzleistung abliefern um zu gewinnen. So geschehen und von wieder einmal
zahlreichen Neuköllner Fans gesehen, am Sonntag beim Spiel der ersten
Neuköllner Frauen Mannschaft gegen die SG Rotation Prenzlauer Berg.
Wenn ein Oberliga Absteiger und ungeschlagener Tabellenführer auf einen im letzten Jahr noch in der Landesliga spielenden Gegner trifft, der in der Tabelle ehr im unteren Mittelfeld zu finden ist, sollten die Rollen klar verteilt sein. Doch nicht immer sind Fakten entscheidend für den Ausgang eines Spieles. Eine wohl weit aus wichtigere Rolle spielen auch im Handballsport: die Tagesform, die Einstellung, manchmal auch die Schiedsrichterentscheidungen aber vor allem eins: der Siegeswille.... Dem ungeschlagenen Tabellenführer ein Bein zu stellen, das schien es, hatten sich die Gäste aus Prenzlauer Berg an diesem Tag fest vorgenommen. Mit ihrem schnellen Angriffsspiel und einem konsequent aggressiven Abwehrverhalten entpuppten sich die Damen aus Prenzlauer Berg als äußerst unangenehmer Gegner. Die Neuköllner Gastgeberinnen ihrerseits taten sich von Beginn an schwer. Es gelang ihnen nicht den Gegner auf Abstand zu halten. Schwächen zeigten sich sowohl im Angriff als auch in der Defensive. Dem Neuköllner Angriff fehlte es vor allem am mannschaftlichen Zusammenspiel. Wieder einmal waren es vor allem einzelne Spielerinnen, die durch Einzelaktionen glänzten. Allen voran Alexandra Haak, die in entscheidenden Situationen immer für Tore sorgt, so auch am vergangenen Sonntag. In der Defensive fand Neukölln in den ersten 30 Spielminuten und auch darüber hinaus nicht zur gewohnten Form. Die Abwehr präsentierte sich stellenweise löchrig wie ein Schweizer Käse und die wendigen und stark im Spiel Mann gegen Mann agierenden Damen aus Prenzlauer Berg nahmen die Neuköllner Einladungen dankend an. So blieb es bis kurz vor der Halbzeitpause spannend und wer geglaubt hatte, einen ungefährdeten Neuköllner Sieg erleben zu können, wurde zumindest in den ersten 30 Minuten eines Besseren belehrt. Zum Ende der ersten Halbzeit gelang es den Gastgeberinnen dann aber doch sich etwas Luft zu verschaffen und sich mit drei Toren abzusetzen. (10:7) Zugute kam den Neuköllner Damen dabei auch, dass sich Prenzlauer Berg vom Sieben-Meter-Punkt aus als schwach erwies. Von insgesamt vier gegebenen Strafwürfen konnte lediglich einer verwandelt werden. Nach Wiederanpfiff galt es für die Neuköllnerinnen das erarbeitete drei Tore Polster zu verteidigen und weiter auszubauen. Bis zum 14:11 in der 38. Spielminute gelang das auch recht gut. Von einer Minute auf die nächste aber war dann wieder der Wurm drin. Nichts klappte, Bälle wurden leichtfertig vergeben, Chancen im Angriff nicht genutzt und hinten in der Abwehr nicht aggressiv genug gearbeitet. Das Resultat der knapp zehnminütigen Neuköllner Auszeit war, dass die Gegnerinnen den 14:14 Ausgleich erzielten und Oberhand gewannen. Doch statt die Köpfe hängen zu lassen kämpften die Neuköllnerinnen, so als wollten sie sich selbst und auch den Fans beweisen dass ein Tabellenführer, auch an einem schlechten Tag, nicht so einfach zu schlagen ist. Mit der richtigen Einstellung kam ganz plötzlich die Wende im Spiel. Mit einer gut gespielten ersten und zweiten Welle landeten die Bälle dann auch da wo sie hin sollten, im Tor der Gäste aus Prenzlauer Berg. Aus einem 14:14 machten die Neuköllnerinnen innerhalb der verbliebenen 12 Spielminuten bis zum Abpfiff ein 22:15. Blickt man am Ende nur auf den Endstand, stellt man fest: Ein eindeutiges Ergebnis. In der Tabelle bleibt Neukölln, dank des besseren Torverhältnisses, weiter Spitzenreiter vor GuthsMuths Berlin. Aufstellung: Isabella Gravenstein, Ulrike Keller, Kathleen Weigt 2, Annika Bottke, Constanze Fink 3, Daniela Grüner, Danica Clerc 3, Lilliane Beyer, Lavy Bornemann, Tanja Grünewald 3, Sabrina Neutz 5/1, Alexandra Haak 5 Ein paar Bilder... 03.10.2010
HSG
– TMBW
24:14 Tabellenspitze
verteidigt Zu Gast waren die Damen aus dem Nachbarbezirk Tempelhof und damit eine Mannschaft, die man aus der vergangenen Oberliga Saison zu kennen glaubte. Doch statt bekannte Gesichter, wurden auf der TMBW Seite viele neue Spielerinnen und auch ein neuer Trainer gesichtet. Für Neukölln hieß es also, sich überraschen lassen mit wem man es auf dem Spielfeld zu tun bekam. Man selbst fand sich als ungeschlagener Tabellenführer der Verbandsliga in der Rolle des Favoriten wieder und musste diese jetzt gegen einen doch eher unbekannten Gegner verteidigen. Dass zwischen beiden Mannschaften etliche Tabellenplätze liegen, konnte in den ersten Spielminuten nicht ausgemacht werden. Nach zehn gespielten Minuten lag Tempelhof sogar mit einem Tor in Führung (2:3). Es sollte allerdings die einzige Tempelhofer Führung in der Partie bleiben. Neukölln startete mit gewohnten Anfangsschwierigkeiten. Erkämpfte Bälle wurden leichtfertig vergeben und klare Torchancen, vor allem von den Aussenpositionen, nicht genutzt. Doch Neukölln wurde stärker, nicht zuletzt davon beeinflusst, dass Trainer Nick Weise über eine gut besetzte Auswechselbank und somit über ein in jeder Situation steigerungsfähiges Team verfügt. Sehr stark präsentierte sich in den ersten 30 Minuten und auch darüber hinaus wieder einmal Alexandra Haak, die mit insgesamt sieben Treffern erfolgreichste Torschützin auf Neuköllner Seite war. Über die Stationen 3:3, 4:3 und 5:3 konnte sich Neukölln bis zur Halbzeit bis auf 12:8 absetzen. Auch nach Wiederanpfiff blieben die Neuköllner Damen spielbestimmend, wenn auch nicht zu 100 Prozent überlegen. Mangelhaft blieb in Halbzeit zwei das Spiel an den Kreis und auch in Spielzug-Situationen sah man nicht immer gut aus. Tempelhof seinerseits lieferte eine starke kämpferische Leistung, die allerdings nicht ausreichte um den Neuköllnerinnen wirklich gefährlich zu werden. Einzig Mitte der zweiten Spielhälfte konnte Tempelhof, resultierend aus einer schwachen Neuköllner Phase, noch einmal herankommen und den bis dahin erarbeiteten Neuköllner sieben Tore Vorsprung, bis auf drei Tore (17:14) verkürzen. Doch auch nach Umstellung der Abwehr und einer Manndeckung von Spielmacherin Sabrina Neutz gelang es den Gästen nicht, das Spiel noch einmal zu kippen. Im Gegenteil Neukölln fing sich, fand zurück ins Spiel und konnte sich weiter absetzen. Mit einem klaren 24:14 verteidigten die Neuköllner Damen die Tabellenspitze und bleiben in dieser Saison weiterhin ungeschlagen. Aufstellung: 29.10.2010 Pokal 2. Runde HSG I (VL) – HSG OSC/Friedenau II (LL) 26 : 16 Erste Pokalhürde genommen! Der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Hier treffen Mannschaften unterschiedlicher Klassen aufeinander und manchmal müssen sich die höherklassig spielenden Favoriten den Aussenseitern geschlagen geben – aber eben nur manchmal. Die Damen der HSG Neukölln trafen in der zweiten Pokalrunde am Freitagabend auf die zweite Mannschaft vom OSC Friedenau und damit auf keinen Unbekannten. Schon im letzten Jahr stand man sich im Pokal gegenüber. Auch auf der gegnerischen Bank wurden bekannte Gesichter erspäht, Trainerin und einige Spielerinnen gehörten in der letzten Saison noch zum Kader der zweiten Neuköllner Mannschaft. Kurz gesagt: Man kannte sich! Das Spiel versprach, davon ausgehend, dass sich keine der beiden Mannschaften bereits in der zweiten Pokalrunde verabschieden wollte, einiges an Spannung. Den besseren Start erwischten die in der Landesliga spielenden Gastgeberinnen. Neukölln brauchte fast 25 Minuten um richtig ins Spiel zu finden. Insbesondere die Chancenverwertung führte dazu, dass man aus Neuköllner Sicht nach fünf Spielminuten mit 0 zu 3 hinten lag. Sabrina Neutz war es dann, die ihre Neuköllner Mannschaft mit zwei tollen Toren aus dem Rückraum endlich ins Spiel brachte. Es folgte ein Schlagabtausch. Die OSC Damen legten vor und Neukölln glich aus. Die Gastgeberinnen profitierten vor allem von ihrem starken Rückraum. Immer wieder gelang es ihnen Lücken in der Neuköllner Abwehr zu nutzen. Das Blatt wendete sich in der 25 Spielminute, in der die Neuköllner Gäste erstmals die Führung übernahmen und diese bis zum Halbzeitpfiff bis auf 11 zu 8 ausbauen konnten. In den zweiten 30 Minuten präsentierte sich der Verbandsligist dann wacher, aggressiver und auch treffsicherer. Fehler der OSC Damen wurden konsequent mit Toren bestraft. Auch spielerisch konnten die Gäste jetzt, durch schöne Anspiele an den Kreis und die Aussenpositionen, glänzen. Eine tolle Leistung lieferte links aussen Constanze Fink, die sich mit insgesamt 4 Treffern eindrucksvoll aus der Babypause zurück meldete. Handball spielen verlernt man eben nicht. In der Neuköllner Defensive überzeugte in Halbzeit zwei vor allem der Mittelblock mit Sabrina Neutz und Daniela Grüner. Lücken, die die Gastgeberinnen in den ersten 30 Minuten noch für gefährliche Torwürfe nutzen konnten, suchten sie jetzt vergeblich. Die gute Abwehrleistung führte immer wieder zu unplatzierten Würfen der OSC Damen und auch dazu, dass sich die Neuköllner Gäste bis zur 45 Spielminute eine deutliche 20 zu 13 Führung erarbeiten konnten. Die Neuköllner Überlegenheit hielt bis zum Schlusspfiff an. Am Ende feierten Spielerinnen und die vielen mitgereisten Fans (!!!!Herzlichen Dank für die tolle Unterstützung!!!!!) einen klaren 26 zu 16 Erfolg und den Einzug in die nächste Pokalrunde. Aufstellung: 03.10.2010 HSG – SCC 21 : 11 Viele vergebene Chancen und ein Geschenk für den Trainer
In der zweiten Halbzeit zeigte sich dann eine deutlich besser spielende Neuköllner Mannschaft, die dennoch weit unter ihren Möglichkeiten blieb. Im Zuge einer guten Abwehrleistung gelang es jetzt aber auch einfache Kontertore zu erzielen und sich somit bis zur Mitte der zweiten Hälfte doch deutlich abzusetzen (14:7). Die Damen vom SCC taten sich weiterhin schwer im Angriffsspiel und blieben auch in Halbzeit zwei relativ ungefährlich. Neukölln konnte den Vorsprung bis zum Abpfiff noch weiter ausbauen und siegte am Ende klar mit 21:11. So gab es für den Trainer nach Spielende nicht nur selbst gebackenen Kuchen uns Sekt zum Geburtstag sondern auch die nächsten zwei Punkte.
Aufstellung: Ulrike Keller, Isabella Gravenstein, Kathleen Weight, Sabrina Neutz (5/1) , Liliane Beyer (1), Daniela Grüner (1), Tanja Grünwald (4/2), Grit Hermann, Katrin Heim (3), Lavy Bornemann, Annekatrin Gültner (1), Tina Waldenmaier, Alexandra Haak (5), Annika Bottke (1) 26.09.2010 HSG - SC Eintracht Berlin 33 : 14 Heimsieg … und es hätte doch noch besser sein können! Zum ersten Heimspiel der Saison empfang die HSG Neukölln die eigentlich noch bekannten Damen aus der BBL vom SC Eintracht Berlin. Doch von der schnellen und hochmotivierten Truppe aus der letzten Saison war nichts mehr übrig. Die Gäste waren völlig unbekannt und so startete das Spiel in der Arena am Buschrosensteig leicht verhalten. Die Deckung stand solide, doch wurde das eine oder andere Mal der Kreis vernachlässigt. Im Angriff führten mehr Einzelaktionen als schönes Zusammenspiel zu Toren. Trotzdem gelang den Neuköllnern sich schnell einen 7-Tore-Vorsprung zu erarbeiten. Doch nicht unerheblich viele technische Fehler verhalfen den Gästen immer wieder zu unerhofften Ballgewinnen. Glücklicherweise wussten sie diese aber nicht immer erfolgreich umzusetzen. Entspannt ging es nach 30min mit einem 13:6 für die Neuköllnerinnen in die Halbzeitpause. Nun hieß es nicht nachlassen, die Fehler minimieren und das Zusammenspiel verbessern. Tempospiel war angesagt, zeigt was ihr drauf habt und übt Kombinationen. Es lief gut! Kaum bemerkt viel Tor 25, 26… und dann das 30. für die Neuköllner. Während Eintracht Mühe hatte die 10 zu überschreiten. Doch aufgeben wollten sie keineswegs. Aber die Neuköllner Deckung blieb standhaft und ließ das Spiel zu keiner Zeit aus den Händen. Der Abpfiff ertönte bei stolzen 33:14 und dennoch hätte es noch etwas besser sein können. Aber die Neuköllner waren zufrieden und freuten sich über die zweiten 2 Punkte und den derzeitigen Tabellenspitzenplatz. Aufstellung: Ulrike Keller, Isabella Gravenstein, Danica Clerc (3), Kathleen Weight (2), Sabrina Neutz (5/1), Liliane Beyer (2), Daniela Grüner, Tanja Grünwald (5), Katrin Heim (2), Lavy Bornemann (2), Annekatrin Gültner (3), Tina Waldenmaier (2), Alexandra Haak (6) 19.09.2010 HSG - SG Hermsdorf/Waidmannslust 24 : 17 Bewährungsprobe
bestanden! Die
Saison ist gestartet. Endlich.
Nach einer langen Vorbereitungsphase ging es am Sonntag für die erste
Mannschaft der HSG Neukölln zum ersten Punktspiel nach Reinickendorf.
Der
Gegner, die SG Hermsdorf - Weidmannslust, kein völlig Unbekannter.
Vergangene
Saison stand man sich schon einmal im Pokal gegenüber. Doch nicht´s ist
wie
noch in der vergangenen Saison. Mit vielen Neuzugängen und in einer
neuen Spielklasse,
sollte dieses erste Saisonspiel auch eine Art Bewährungsprobe für die
neu formierte
Mannschaft sein.
Ulrike Keller, Isabella Gravenstein, Danica Clerc (2), Kathleen Weight (1), Sabrina Neutz (8/3), Liliane Beyer (2), Daniela Grüner (2), Tanja Grünwald (1), Grit Hermann (2), Katrin Heim (1), Lavy Bornemann, Annekatrin Gültner, Tina Waldenmeier, Alexandra Haak (5) Wir über uns zum Saisonauftakt Am Sonntag ist es nun endlich wieder soweit. Die Saison 2010/2011 beginnt für uns mit einem Auswärtsspiel gegen die SG Hermsdorf-Waidmannslust. Wir sind gespannt, was uns die für uns neue Liga so zu bieten hat und erwarten auch wieder alte Bekannte, die ebenso wie wir nicht in der Oberliga Ostsee-Spree melden wollten. Unsere personelle Lage hat sich mittlerweile wieder etwas entspAnnekatrinn können. Trotzdem werden wir Laura, die es für die nächste Zeit nach Down Under gezogen hat, und Elli und Cola, die jetzt unsere 2. Frauen verstärken, schmerzlich vermissen. Wieder zurück aus der Babypause ist bereits Alex. Das freut uns riesig ! Annika und Conzi beginnen ebenfalls so langsam wieder mit dem Training. Ein Herzliches Willkommen an unsere Neuzugänge: Tina und Tanja werden uns im Rückraum verstärken und Katrin und Lavy auf den Aussenpositionen und am Kreis. Wir freuen uns sehr ! Nach viel Training und Trainingsspielen (Danke Nick für dein Engagement!) hoffen wir, dass wir uns bald zusammenfinden und euch wieder eine sehenswerte Saison bieten können. Auf dieser Seite findet Ihr auch neue Fotos und wieder regelmäßige Berichte unserer Spiele. |