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TuS Neukölln 1865 e.V.

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Saison 2010 / 2011
Die "Erste" in der Berliner Verbandsliga


NEWS-Archiv


16.1.2011     HSG - SG Hermsdorf-Waidmannslust   20:19

Nerven behalten, zwei Punkte gewonnen

Am Sonntag Nachmittag starteten die Neuköllner Damen in die Rückrunde. Zu Gast im Neuköllner Buschrosensteig die SG Hermsdorf Weidmannslust.
Das Hinspiel hatten die Neuköllnerinnen eindeutig für sich entscheiden können. Hermsdorf hatte also noch eine Rechnung offen und ließ von Beginn an keinen Zweifel daran, diese hier und heute begleichen zu wollen.
Beide Mannschaften starteten hoch motiviert und konzentriert, wobei Neukölln den ersten Treffer markierte, doch Hermsdorf legte nach und präsentierte sich als kampfstarker Gegner, der Neukölln dicht auf den Fersen blieb. Neukölln tat sich schwer, konnte aber immer wieder die knappe Ein -Tore - Führung verteidigen. 
Unkonzentriertheiten im Abschluss, besonders vom 7-Meter-Punkt und viele unnötige, kleine Fehler verhinderten, dass die Gastgeberinnen ihre Führung hätten ausbauen können. So blieb es zu Beginn der Partie, bei einem regelrechten Schlagabtausch beider Mannschaften, mehr als spannend.
Als starker Rückhalt erwies sich wieder einmal Isabella Gravenstein, im Neuköllner Tor, die mit wunderschönen Paraden großen Anteil daran hatte, dass Neukölln in Führung blieb. 
Mitte der ersten Halbzeit gelang es den Neuköllnerinnen dann sich erstmals etwas Luft zu verschaffen und sich mit drei Toren abzusetzen (8 zu 5). Leider gelang es nicht diese Führung zu halten oder gar weiter auszubauen. Wieder wurden die Bälle auf Neuköllner Seite zu leichtfertig vergeben und der Gegner so stark gemacht. Hermsdorf kämpfte sich zurück ins Spiel und konnte, auch dank einer gegebenen Zeitstrafe gegen Neukölln, wieder heran kommen. In Überzahl gelang den Gästen dann kurz vor der Halbzeitpause der Ausgleich (10 zu 10) und nur einen Angriff später sogar der Führungstreffer zum 10 zu 11 Pausenstand.
Nach Wiederanpfiff änderte sich das Spiel kaum. Die Partie blieb spannend, wobei Neukölln immer knapp mit einem, maximal zwei Toren vorn lag. Es schien als sollten an diesem Tag die Nerven und die Cleverness über Sieg oder Niederlage entscheiden. Gut zehn Minuten vor Spielende gelang den Hermsdorferinnen dann die erneute Führung. (17 zu 18)  Die Neuköllnerinnen musste also nachlegen, wollten sie zu Hause weiter ungeschlagen bleiben. Hilfe kam aus den Hermsdorfer Reihen, denn die Gäste agierten, getrieben vom Siegeswillen, zu hektisch und kassierten kurz hintereinander zwei Zeitstrafen. Für Neukölln sollten diese vier Strafminuten gegen die Gäste spielentscheidend sein.
In doppelter Überzahl gelang ihnen nicht nur der Ausgleich zum 18 zu 18, sondern auch die erneute Führung zum 19 zu 18. Noch war das Spiel aber nicht zu Ende, wieder konnte Hermsdorf ausgleichen (19 zu 19).
Am Ende gab es auf Neuköllner Seite zwei Matchwinner. Zum einen Kathleen Weigt, die eine Minute vor Spielende das 20 zu 19 für Neukölln erzielte und zum anderen Isabella Gravenstein, die mit ihrer Parade den letzten Hermsdorfer Angriff abwehrte und so den 20 zu 19 Sieg für Neukölln festhielt.

Aufstellung: Danica Clerc, Annika Bottke 1, Sabrina Neutz 4/1, Constanze Finck 1, Daniela Grüner 1, Katrin Heim, Tanja Grünewald, Kathleen Weigt 2, Annekatrin Gültner 4/2, Tina Waldenmeier, Alexandra Haak 5, Isabella Gravenstein

19.12.2010     HSG - TuS Hellersdorf   27:21

Zuhause noch ungeschlagen

Nach der ersten Saisonniederlage aus dem letzten Spiel gegen die SG GutsMuths, wollten  die Damen der ersten Neuköllner Mannschaft das Jahr mit einem Sieg beschließen. Trainer Nick Weise und Torhüterin Ulrike Keller waren bereits im Weihnachtsurlaub und drücken aus der Ferne die Daumen. Auf der Bank saß diesmal der Trainer der 2. Mannschaft Raymond Kruttasch.
Zu Gast im Buschrosensteig war am Sonntag der bis dahin auf Tabellenplatz drei rangierende TuS Hellersdorf und damit ein direkter Mitkonkurrent im Kampf um die Tabellenspitze, trennte beide Mannschaften vor diesem Spiel doch nur ein einziges Pünktchen. Die Neuköllner Gastgeberinnen mussten also gewinnen, wollten sie als Tabellenzweiter und direkter Verfolger der SG GutsMuths in die Winterpause gehen. Dieses Vorhaben schienen alle Spielerinnen verinnerlicht, denn Neukölln legte einen Blitzstart hin und führte nach gut sechs gespielten Minuten mit 5 zu 0. Die Gäste aus Hellersdorf taten sich schwer und fanden in der Anfangsphase des Spiels keine Mittel den Neuköllner Angriff zu stoppen oder im eigenen Angriff dagegen zu halten und Neukölln unter Druck zu setzen. Großen Anteil an der Überlegenheit der Gastgeberinnen hatte eindeutig Isabella Gravenstein im Tor, die sich wieder einmal in super Form präsentierte. Das erste Tor für Hellersdorf fiel dann doch noch. Nach gut sieben gespielten Minuten kamen die Gäste so langsam ins Spiel und Neukölln verlor wieder einmal den Faden. Hinten in der Defensive fehlte die Spannung und die von Trainer Nick Weise so oft geforderte Aggressivität, vorne im Angriff wurden die Torchancen vergeben und so, der Gegner stark gemacht.
Der Tempogegenstoß entpuppte sich als große Stärke der Gäste
aus Hellersdorf. Konsequent wurde der Ball nach schlechtem Neuköllner Abschluss nach vorn gespielt und zu Toren genutzt.
Aus dem 5 zu 0 wurde binnen kurzer Zeit ein 5 zu 3.
In dieser Phase erwies sich Neuköllns Torfrau Isabella Gravenstein als Rückhalt, indem sie nicht nur viele gefährliche Bälle aus dem Hellersdorfer Angriffsspiel heraus, sondern auch gleich zwei Strafwürfe der Gäste abwehren konnte.
Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit konnte Neukölln aber dann wieder Oberhand gewinnen und sich Tor um Tor weiter absetzen. Auch wenn nicht immer jeder Spielzug zum Torerfolg führte und nicht jeder Ball sauber gespielt wurde, war doch ein deutlicher Unterschied im Leistungsniveau und den handballerischen Fähigkeiten zwischen beiden Mannschaften erkennbar. Den Gastgeberinnen gelang es im weiteren Spielverlauf sehr wohl ihre Stärken auszuspielen.
Positive zeichnete sich vor allem die Übersicht im
schnellen Spiel nach vorn aus und so konnten sich die Neuköllner Damen bis zur Halbzeitpause deutlich absetzen. Beim Stand von 14 zu 7 ging es in die Kabinen.

Den Start in die zweite Spielhälfte verschlief Neukölln und kassierte vier Tore in Folge ohne dabei selbst zum Torerfolg zu kommen. Der erarbeitete sieben Tore Vorsprung aus Halbzeit eins schrumpfte und das Spiel gewann unerwartet an Spannung. Bevor es aber wirklich gefährlich für die Neuköllner Damen werden konnte, erwachten diese aus ihrem „Halbzeitenpausenschlaf“ und hielten Hellersdorf, durch zwei Treffer in Folge, weiter auf Abstand (16 zu 11).
Dieses kurze Aufbäumen zu Beginn der zweiten Spielhälfte blieb die
einzige brenzlige Situation, die Neukölln gegen Hellersdorf zu meistern hatte. Nur einmal noch schafften es die Hellersdorfer Damen den Abstand bis auf drei Tore zu verkürzen (19:16), doch auch in dieser Phase des Spiels, blieb Neukölln cool und verfiel nicht in Hektik. Somit wurden unnötige Fehler, die die konterstarken Hellersdorferinnen zu einfachen Toren hätten nutzen können, vermieden und der erhoffte Heimsieg blieb ungefährdet.
Mit einem deutlichen 27 zu 21 Erfolg verabschiedeten sich die Neuköllner
Damen in die Weihnachtspause.

Aufstellung: Isabella Gravenstein, Kathleen Weigt 3, Lavy Bornemann, Annika Bottke 2, Danica Clerc 3, Sabrina Neutz 3/1, Alexandra Haak 1, Katrin Heim, Annkatrin Gültner 8/2, Tina Waldenmeier 1, Tanja Grünewald 1, Constance Fink 1, Liliane Beyer 4, Daniela Grüner

04.12.2010     HSG - GutsMuths   18:20

......Tabellenspitze verloren

Am Samstagabend war es endlich soweit. Im Spitzenspiel der Verbandsliga trafen die Neuköllner Damen, auswärts, auf die SG GutsMuths. Beide Mannschaften gingen mit weißer Weste in die Partie und so sollte dieses Spiel über die Vorherrschaft in der Verbandsliga entscheiden.
Bereits vor Anpfiff der Partie stand fest, die SG GutsMuths wäre zu Zause, in eigener Halle, nur zu schlagen, wenn man in der Lage sein würde, hier die eigene Bestleistung abzurufen.
Leider gelang das nicht allen Spielerinnen und so fand sich Neukölln von Beginn an, in der Rolle der zurückliegenden Mannschaft wieder. In der Anfangsphase des Spiels betrug dieser erwähnte Rückstand lediglich ein Tor und bis Mitte der ersten Spielhälfte blieb Neukölln auch dran, konnte immer wieder ausgleichen und so die Partie offen halten. Dann häuften sich Unkonzentriertheiten im Abschluss. Die vergebenen Torchancen trugen wesentlich dazu bei, dass sich die Gastgeberinnen bis zum Halbzeitpfiff eine drei Tore Führung erspielen konnten. (12:9) Hinzu kamen einige fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen, die vor allem die wieder einmal zahlreich mitgereisten Neuköllner Fans in Rage brachten.
Zum ersten Mal in dieser Saison ging Neukölln mit einem Rückstand in die Kabine. Jetzt war es daran Moral zu beweisen und in Halbzeit zwei alles daran zu setzen diesen Rückstand aufzuholen.
Doch auch in Halbzeit zwei ging das erste Tor auf das Konto der Gastgeberinnen, die sich im Abschluss einfach treffsicherer präsentierten.
Auch in den zweiten 30 Minuten schaffte es Neukölln nicht, das Blatt zu wenden und spielbestimmend aufzutreten. Mal waren es drei Tore, die man hinten lag, dann wieder nur zwei. Den Ausgleich zu erzielen, schaffte Neukölln jedoch nicht.
Bis zur 36. Spielminute blieb die Partie spannend, Neukölln lag zwar hinten, bei einem Zwei-Tore-Rückstand (15:13) war für die Gäste aber noch alles drin. Dann folgten gut zehn Minuten, in denen Neukölln ohne Torerfolg blieb. Die Gastgeberinnen waren clever genug diese „Neuköllner Durststrecke" zu nutzen und sich deutlich und auch spielentscheidend bis auf 19:13 abzusetzen. Gut eine Viertel Stunde vor Schluss sah alles nach einem klaren Sieg für die SG GutsMuths aus, doch Neukölln kam noch einmal. Durch Tore von Sabrina Neutz, Danica Clerc und gutem Einsatz von Lilly Beyer, die erst selbst traf und dann noch einen Strafwurf rausholen konnte, kämpften sich die Neuköllnerinnen noch einmal bis auf 19 zu 17 heran. Bei den Fans, auf der Tribüne, entflammte zu diesem Zeitpunkt noch einmal ein Hoffnungsschimmer hier doch noch, wenigstens einen Punkt mitnehmen zu können. Doch alles Hoffen nützte nichts. GutsMuths schaffte es den zwei Tore Vorsprung zu verteidigen und ging am Ende, beim Stand von 20:18, als Sieger und als neuer Tabellenführer vom Parkett.

 

Aufstellung: Isabella Gravenstein, Rike Keller, Sabrina Neutz 9/1, Kathleen Weigt, Constanze Finck 3, Lilly Beyer 1, Alexandra Haak 2, Annika Bottke, Daniela Grüner, Anne Gültner, Tanja Grünewald 1, Danica Clerc 2

28.11.2010     HSG - ProSport24 II   27:16

...ausreichend Selbstvertrauen getankt?!

Am zurückliegenden Wochenende konnte die erste Vertretung der Neuköllner Damen endlich mal wieder zeigen was in ihr steckt. Zugegeben mit der zweiten Mannschaft von ProSport hatte man am Sonntag, im Neuköllner Buschrosensteig, auch einen Gegner auf dem Parket, der es den Neuköllner Damen relativ leicht gemacht hat, ihre Stärken auszuspielen.

Schon kurz nach Anpfiff der Partie war klar, welche der beiden Mannschaften hier den Ton angeben würde. Die Gastgeberinnen schienen, im Vergleich zu den letzten beiden Spielen, wie ausgewechselt. Das traf vor allem auf Spielerinnen zu, die in den vergangenen Partien oft unter ihren Möglichkeiten geblieben waren. So zum Beispiel Tanja Grünewald, die im rechten Rückraum ein starkes Spiel lieferte oder auch Rike Keller im Tor, die in der ersten Halbzeit fast jeden Ball hielt und den Angriff der Gäste zum verzweifeln brachte.

Das Resultat ihrer guten Leistung: Pro Sport schaffte es in den ersten 30 Minuten nur sechs Treffer zu erzielen. Doch nicht nur Torfrau Rike Keller machte es dem Angriff von ProSport schwer auch die Neuköllner Abwehr stand, wie eine Festung. ProSport fand in den ersten 30 Minuten kein Mittel, die Neuköllner Defensive zu durchbrechen. Anspiele an den Kreis wurden von den Neuköllner Spielerinnen, durch eine gute Abstimmung, so gut wie unmöglich gemacht. So blieben den Gästen nur Würfe aus dem Rückraum, als einziges Mittel den Gastgeberinnen Paroli zu bieten. Die meisten der Würfe konnte Rike Keller jedoch abwehren.

Positiv zeichnete sich auch das schnelle Umschalten von Abwehr und Angriff aus. Sobald Pro Sport seine Chance vorne vergeben hatte ging es vorwärts, Richtung gegnerisches Tor. Dabei wurde der Ball über wenige Stationen schnell nach vorn gespielt, der freie Mann (Frau) gesehen und die Torchance auch genutzt. Durch dieses schnelle und im Abschluss sichere Spiel, konnte sich Neukölln bis zur Halbzeitpause bis auf 12 zu 6 absetzen.
 
In der zweiten Spielhälfte versuchte Pro Sport dann alles um noch einmal heran zu kommen. Die Bemühungen blieben jedoch ohne Erfolg. Die umgestellte Abwehr, von einer 6:0 auf eine 4:2 Variante, erwies sich bereits nach wenigen Minuten als schwerwiegender Fehler. Durch eine kurze Deckung von Alexandra Haak, die sofort nach Einwechslung unter persönliche Aufsicht gestellt wurde, und Tanja Grünewald, ergaben sich für den restlichen Neuköllner Angriff große Lücken, die die Spielerinnen zu nutzen wussten. Immer wieder war man im Spiel Eins gegen Eins erfolgreich und konnte seinen Vorsprung, Tor um Tor ausbauen.
Während es Pro Sport in 20 gespielten Minuten, gerade mal auf sechs Treffer brachte, erzielten die Neuköllner Damen doppelt so viele Tore und hatten das Spiel in der 50. Spielminute (24:12) für sich entschieden.
Die typische „Neuköllner Auszeit“ blieb im Spiel gegen ProSport aus. Neukölln dominierte die Partie bis zur letzten Minute und gewann am Ende deutlich mit 27 zu 16.
 

Die abgegebene Leistung ließ eine deutliche Steigerung und endlich auch eine mannschaftliche Geschlossenheit erkennen. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass dieser deutliche Sieg, der Mannschaft genug Selbstvertrauen für die anstehende Spitzenbegegnung gegen den derzeitigen Tabellenzweiten, die SG GutsMuths, gegeben hat.

Aufstellung: Ulrike Keller, Isabella Gravenstein, Annika Bottke, Daniela Grüner 4, Alexandra Haak 2, Constanze Finck, Lavy Bornemann, Kathleen Weigt 1, Annkatrin Gültner 6/1, Tina Waldenmeier 3, Lilly Beyer 3, Sabrina Neutz 2/1, Danica Clerc 3, Tanja Grünewald 3

21.11.2010     HSG - BVB-Füchse Berlin III   19:18

Dramatischer Schlagabtausch am Sonntagnachmittag

Für ein Wechselbad der Gefühle sorgte am vergangenen Wochenende die erste Vertretung der Neuköllner Damen beim Auswärtsspiel gegen die dritte Mannschaft der BVB-Füchse Berlin. Trainer und Fans mussten bis zur letzten Minute zittern und so manchem Neuköllner Fan könnte während des 60-minütigen Spiels das ein oder andere graue Haar gewachsen sein.
Wieder einmal schafften es die Neuköllner Damen nicht, die Leistung abzurufen, die in ihnen steckt. Wieder einmal wurde eine Mannschaft, die vom Leistungsniveau und auch vom Tabellenstand weit hinter den Neuköllnerinnen liegt, zum gefährlichen Gegner im Punktekampf. Es wäre zuviel aufzuzählen, was alles nicht klappte und woran Trainer und Mannschaft in den kommenden zwei Wochen, bis zum Spitzenspiel gegen den derzeitigen Tabellenzweiten, die SG GutsMuths, arbeiten müssen.
Zuschauer mit einer Affinität zum Aberglauben hätten wahrscheinlich bereits vor Anpfiff der Partie sagen können, dass dieser 21. November nicht der Tag der Neuköllner Mannschaft werden sollte. Denn statt Tore werfen, hieß es für die Neuköllner Gäste und auch für alle anderen, erst einmal warten. Die Füchse hatte schlichtweg versäumt, ein Kampfgericht mit gültigem Zeitnehemrausweis zu stellen. Das musste dann erst einmal gefunden werden.
Die Partie startete mit gut 30 Minuten Verspätung und das Tore werfen entwickelte sich für Neukölln zum ernsthaften Problem. Von Beginn an gewann man den Eindruck, dass die Neuköllnerinnen irgendwie neben sich standen. In keiner Phase des Spiels gelang es ihnen ihre Stärken auszuspielen. Hin und wieder waren Ansätze des gewohnt schnellen und kombinier freudigen Spiels zu erkennen, über weite Strecken aber wirkten die Neuköllner Damen ideenlos und unkonzentriert. In der Defensive bereitete den Neuköllnerinnen vor allem das
Schiedsrichtergespann Schwierigkeiten. An eine aggressive, körperbetonte Deckung war an diesem Tag nicht zu denken, da jeder Körperkontakt von den beiden Unparteiischen mit einem Strafwurf, gelben Karten und Zeitstrafen geahndet wurde. Allein die Füchse durfte zehn Mal vom Punkt aus werfen, was sie auch recht gut machten. Sieben der zehn gegebenen Strafwürfe konnten die Gastgeberinnen nutzen um an Neukölln dran zu bleiben. Zur Verteidigung der beiden Unparteiischen sei zu erwähnen, dass auch Neukölln acht Mal an den Sieben-Meter-Punkt ran durfte. Dabei bewiesen sowohl Anne Gültner als auch Sabrina Neutz starke Nerven. Beide trugen, nicht nur durch ihre souverän verwandelten Strafwürfe wesentlich dazu bei, dass Neukölln nach
wie vor die Tabellenspitze in der Verbandsliga besetzt.

Fazit der ersten Halbzeit: Die mitgereisten Neuköllner Fans sahen zwar keine spielerisch überragenden ersten 30 Minuten ihrer Mannschaft, konnten sich aber mit dem Halbzeitpfiff, beim Stand von 10 zu 6 für Neukölln, relativ entspannt zurück lehnen.
Mit dem entspannten Sitzen war es dann nach Wiederanpfiff der Partie ganz schnell vorbei. Die Gastgeberinnen konnten, auch dank einiger unglücklicher Schiedsrichterentscheidungen aber vor allem aufgrund einer Reihe unnötiger Fehler der Neuköllner Damen, Tor um Tor aufholen und in der 42 Spielminute sogar den Ausgleich erzielen. (14 zu 14) Neukölln hatte es zu Beginn der zweiten Hälfte versäumt den 4 Tore Vorsprung aus der ersten Halbzeit auszubauen. So bleib ihnen nur eins, kämpfen und den Fans auf der Zuschauertribüne, zittern, hoffen, anfeuern....
Es blieb spannend, bis in die letzte Spielphase hinein. Neukölln schaffte es nicht, wie in den Spielen zuvor, das Ruder rumzureissen und im Endspurt noch einmal davon zu ziehen. Fünf Minuten vor Spielende, beim Stand von 17 zu 16 für Neukölln, war es dann Kathleen Weigt, die sich ein Herz und die Verantwortung übernahm. Durch zwei Tore in Folge brachte sie Neukölln mit 19 zu 16 in Führung und damit auf die Gewinnerspur. Die Füchse konnten zwar noch bis auf 18 zu 19 herankommen, doch zu mehr reichten die verbliebenen Spielminuten nicht.

Nach Abpfiff war in den Gesichtern der Spielerinnen Erleichterung, in dem des Trainers Ratlosigkeit zu erkennen. Alle wussten, dass man sich hier nicht gerade mit Ruhm bekleckert hatte. Doch sicher ist auch, auch zwei nicht gerade glanzvoll erspielte zwei Punkte sind zwei Punkte und wichtig ist nach vor und nicht zurück zu blicken, denn der nächste Gegner wartet schon.

Ulrike Keller, Isabella Gravenstein, Kathleen Weigt 2, Danica Clerc 2, Annika Bottke, Sabrina Neutz 5/1, Katrin Heim, Lavy Bornemann, Liliane Beyer, Daniela Grüner 1, Tanja Grünewald 1, Anne Gültner 5/4, Constanze Fink 3

14.11.2010      HSG - SG Rotation P.B.         22:15

Am Ende zählen nur die Tore.....

Auch im Handball muss man nicht immer eine Glanzleistung abliefern um zu gewinnen. So geschehen und von wieder einmal zahlreichen Neuköllner Fans gesehen, am Sonntag beim Spiel der ersten Neuköllner Frauen Mannschaft gegen die SG Rotation Prenzlauer Berg.
Wenn ein Oberliga Absteiger und ungeschlagener Tabellenführer auf einen im letzten Jahr noch in der Landesliga spielenden Gegner trifft, der in der Tabelle ehr im unteren Mittelfeld zu finden ist, sollten die Rollen klar verteilt sein. Doch nicht immer sind Fakten entscheidend für den Ausgang eines Spieles. Eine wohl weit aus wichtigere Rolle spielen auch im Handballsport: die Tagesform, die Einstellung, manchmal auch die Schiedsrichterentscheidungen aber vor allem eins: der Siegeswille....

Dem ungeschlagenen Tabellenführer ein Bein zu stellen, das schien es, hatten sich die Gäste aus Prenzlauer Berg an diesem Tag fest vorgenommen. Mit ihrem schnellen Angriffsspiel und einem konsequent aggressiven Abwehrverhalten entpuppten sich die Damen aus Prenzlauer Berg als äußerst unangenehmer Gegner. Die Neuköllner Gastgeberinnen ihrerseits taten sich von Beginn an schwer. Es gelang ihnen nicht den Gegner auf Abstand zu halten. Schwächen zeigten sich sowohl im Angriff als auch in der Defensive. Dem Neuköllner Angriff fehlte es vor allem am mannschaftlichen Zusammenspiel.
Wieder einmal waren es vor allem einzelne Spielerinnen, die durch Einzelaktionen glänzten. Allen voran Alexandra Haak, die in entscheidenden Situationen immer für Tore sorgt, so auch am vergangenen Sonntag. In der Defensive fand Neukölln in den ersten 30 Spielminuten und auch darüber hinaus nicht zur gewohnten Form. Die Abwehr präsentierte sich stellenweise löchrig wie ein Schweizer Käse und die wendigen und stark im Spiel Mann gegen Mann agierenden Damen aus Prenzlauer Berg nahmen die Neuköllner Einladungen dankend an. So blieb es bis kurz vor der Halbzeitpause spannend und wer geglaubt hatte, einen ungefährdeten Neuköllner Sieg erleben zu können, wurde zumindest in den ersten 30 Minuten eines Besseren belehrt.
Zum Ende der ersten Halbzeit gelang es den Gastgeberinnen dann aber doch sich etwas Luft zu verschaffen und sich mit drei Toren abzusetzen. (10:7)
Zugute kam den Neuköllner Damen dabei auch, dass sich Prenzlauer Berg vom Sieben-Meter-Punkt aus als schwach erwies. Von insgesamt vier gegebenen Strafwürfen konnte lediglich einer verwandelt werden.

Nach Wiederanpfiff galt es für die Neuköllnerinnen das erarbeitete drei Tore Polster zu verteidigen und weiter auszubauen.
Bis zum 14:11 in der 38. Spielminute gelang das auch recht gut. Von einer Minute auf die nächste aber war dann wieder der Wurm drin. Nichts klappte, Bälle wurden leichtfertig vergeben, Chancen im Angriff nicht genutzt und hinten in der Abwehr nicht aggressiv genug gearbeitet. Das Resultat der knapp zehnminütigen Neuköllner Auszeit war, dass die Gegnerinnen den 14:14 Ausgleich erzielten und Oberhand gewannen.
Doch statt die Köpfe hängen zu lassen kämpften die Neuköllnerinnen, so als wollten sie sich selbst und auch den Fans beweisen dass ein Tabellenführer, auch an einem schlechten Tag, nicht so einfach zu schlagen ist.
Mit der richtigen Einstellung kam ganz plötzlich die Wende im Spiel. Mit einer gut gespielten ersten und zweiten Welle landeten die Bälle dann auch da wo sie hin sollten, im Tor der Gäste aus Prenzlauer Berg.
Aus einem 14:14 machten die Neuköllnerinnen innerhalb der verbliebenen 12 Spielminuten bis zum Abpfiff ein 22:15.

Blickt man am Ende nur auf den Endstand, stellt man fest: Ein eindeutiges Ergebnis.
In der Tabelle bleibt Neukölln, dank des besseren Torverhältnisses, weiter Spitzenreiter vor GuthsMuths Berlin.
 

Aufstellung: 
Isabella Gravenstein, Ulrike Keller, Kathleen Weigt 2, Annika Bottke, Constanze Fink 3, Daniela Grüner, Danica Clerc 3, Lilliane Beyer, Lavy Bornemann, Tanja Grünewald 3, Sabrina Neutz 5/1, Alexandra Haak 5

Ein paar Bilder...


03.10.2010            HSG – TMBW               24:14

Tabellenspitze verteidigt 

Derby-Time hieß es am letzten Sonntag im Neuköllner Buschrosensteig. 

Zu Gast waren die Damen aus dem Nachbarbezirk Tempelhof und damit eine Mannschaft, die man aus der vergangenen Oberliga Saison zu kennen glaubte. Doch statt bekannte Gesichter, wurden auf der TMBW Seite viele neue Spielerinnen und auch ein neuer Trainer gesichtet.

Für Neukölln hieß es also, sich überraschen lassen mit wem man es auf dem Spielfeld zu tun bekam. Man selbst fand sich als ungeschlagener Tabellenführer der Verbandsliga in der Rolle des Favoriten wieder und musste diese jetzt gegen einen doch eher unbekannten Gegner verteidigen. Dass zwischen beiden Mannschaften etliche Tabellenplätze liegen, konnte in den ersten Spielminuten nicht ausgemacht werden. Nach zehn gespielten Minuten lag Tempelhof sogar mit einem Tor in Führung (2:3). Es sollte allerdings die einzige Tempelhofer Führung in der Partie bleiben. 

Neukölln startete mit gewohnten Anfangsschwierigkeiten. Erkämpfte Bälle wurden leichtfertig vergeben und klare Torchancen, vor allem von den Aussenpositionen, nicht genutzt. Doch Neukölln wurde stärker, nicht zuletzt davon beeinflusst, dass Trainer Nick Weise über eine gut besetzte Auswechselbank und somit über ein in jeder Situation steigerungsfähiges Team verfügt. Sehr stark präsentierte sich in den ersten 30 Minuten und auch darüber hinaus wieder einmal Alexandra Haak, die mit insgesamt sieben Treffern erfolgreichste Torschützin auf Neuköllner Seite war. 

Über die Stationen 3:3, 4:3 und 5:3 konnte sich Neukölln bis zur Halbzeit bis auf 12:8 absetzen. Auch nach Wiederanpfiff blieben die Neuköllner Damen spielbestimmend, wenn auch nicht zu 100 Prozent überlegen. Mangelhaft blieb in Halbzeit zwei das Spiel an den Kreis und auch in Spielzug-Situationen sah man nicht immer gut aus. Tempelhof seinerseits lieferte eine starke kämpferische Leistung, die allerdings nicht ausreichte um den Neuköllnerinnen wirklich gefährlich zu werden. 

Einzig Mitte der zweiten Spielhälfte konnte Tempelhof, resultierend aus einer schwachen Neuköllner Phase, noch einmal herankommen und den bis dahin erarbeiteten Neuköllner sieben Tore Vorsprung, bis auf drei Tore (17:14) verkürzen. Doch auch nach Umstellung der Abwehr und einer Manndeckung von Spielmacherin Sabrina Neutz gelang es den Gästen nicht, das Spiel noch einmal zu kippen. Im Gegenteil Neukölln fing sich, fand zurück ins Spiel und konnte sich weiter absetzen. 

Mit einem klaren 24:14 verteidigten die Neuköllner Damen die Tabellenspitze und bleiben in dieser Saison weiterhin ungeschlagen. 

Aufstellung: 
U
lrike Keller, Isabella Gravenstein, Danica Clerc 2, Sabrina Neutz 6/4, Liliane Beyer 3, Tanja Grünwald 3, Annika Bottke, ConstanzeFinck 2, Kathleen Weigt, Alexandra Haak 7/2, Lavy Bornemann 1, Daniela Grüner,Grit Hermann

29.10.2010        Pokal 2. Runde            HSG I (VL) – HSG OSC/Friedenau II (LL)         26 : 16

Erste Pokalhürde genommen!

Der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Hier treffen Mannschaften unterschiedlicher Klassen aufeinander und manchmal müssen sich die höherklassig spielenden Favoriten den Aussenseitern geschlagen geben – aber eben nur manchmal.

Die Damen der HSG Neukölln trafen in der zweiten Pokalrunde am Freitagabend auf die zweite Mannschaft vom OSC Friedenau und damit auf keinen Unbekannten. Schon im letzten Jahr stand man sich im Pokal gegenüber. Auch auf der gegnerischen Bank wurden bekannte Gesichter erspäht, Trainerin und einige Spielerinnen gehörten in der letzten Saison noch zum Kader der zweiten Neuköllner Mannschaft. Kurz gesagt: Man kannte sich! Das Spiel versprach, davon ausgehend, dass sich keine der beiden Mannschaften bereits in der zweiten Pokalrunde verabschieden wollte, einiges an Spannung.

Den besseren Start erwischten die in der Landesliga spielenden Gastgeberinnen. Neukölln brauchte fast 25 Minuten um richtig ins Spiel zu finden. Insbesondere die Chancenverwertung führte dazu, dass man aus Neuköllner Sicht nach fünf Spielminuten mit 0 zu 3 hinten lag. Sabrina Neutz war es dann, die ihre Neuköllner Mannschaft mit zwei tollen Toren aus dem Rückraum endlich ins Spiel brachte. Es folgte ein Schlagabtausch. Die OSC Damen legten vor und Neukölln glich aus. Die Gastgeberinnen profitierten vor allem von ihrem starken Rückraum. Immer wieder gelang es ihnen Lücken in der Neuköllner Abwehr zu nutzen. Das Blatt wendete sich in der 25 Spielminute, in der die Neuköllner Gäste erstmals die Führung übernahmen und diese bis zum Halbzeitpfiff bis auf 11 zu 8 ausbauen konnten.

In den zweiten 30 Minuten präsentierte sich der Verbandsligist dann wacher, aggressiver und auch treffsicherer. Fehler der OSC Damen wurden konsequent mit Toren bestraft. Auch spielerisch konnten die Gäste jetzt, durch schöne Anspiele an den Kreis und die Aussenpositionen, glänzen. Eine tolle Leistung lieferte links aussen Constanze Fink, die sich mit insgesamt 4 Treffern eindrucksvoll aus der Babypause zurück meldete. Handball spielen verlernt man eben nicht.

In der Neuköllner Defensive überzeugte in Halbzeit zwei vor allem der Mittelblock mit Sabrina Neutz und Daniela Grüner. Lücken, die die Gastgeberinnen in den ersten 30 Minuten noch für gefährliche Torwürfe nutzen konnten, suchten sie jetzt vergeblich. Die gute Abwehrleistung führte immer wieder zu unplatzierten Würfen der OSC Damen und auch dazu, dass sich die Neuköllner Gäste bis zur 45 Spielminute eine deutliche 20 zu 13 Führung erarbeiten konnten. Die Neuköllner Überlegenheit hielt bis zum Schlusspfiff an.

Am Ende feierten Spielerinnen und die vielen mitgereisten Fans (!!!!Herzlichen Dank für die tolle Unterstützung!!!!!) einen klaren 26 zu 16 Erfolg und den Einzug in die nächste Pokalrunde.

Aufstellung:
U
lrike Keller, Isabella Gravenstein, Alexandra Haak 6/2, Annika Bottke 2, Grit Hermann 1,
Lavy Bornemann 2, Danica Clerc 1, Kathleen Weight, Sabrina Neutz 7, Tanja Grünewald 2, Constanze Fink 4,
Liliane Beyer 1, Daniela Grüner
)




03.10.2010            HSG – SCC                                               21 : 11

Viele vergebene Chancen und ein Geschenk für den Trainer


Nach zwei erfolgreichen Spielen und im Besitz der Tabellenführung ging es für die Neuköllner Damen am vergangenen Sonntag zum SCC Charlottenburg. Der Tabelle nach eine Spitzenbegegnung, denn die Charlottenburger Damen rangierten am dritten Spieltag auf dem zweiten Tabellenplatz. Für die Neuköllner Damen ging es also darum die Spitzenposition in der Verbandsliga zu verteidigen - Charlottenburg war motiviert den Neuköllner Gästen die Tabellenführung ab zu nehmen.


Das Motivation allein nicht reicht um einen Tabellenführer zu stürzen, deutete sich gleich zu Beginn der Partie an. Die Neuköllnerinnen, die vergangene Saison ja noch in der nicht mehr bestehenden BB Liga spielten, agierten spielbestimmend und lagen schnell mit 5 zu 0 in Front. Im weiteren Spielverlauf der ersten dreißig Minuten zeigte sich aber dann, was einen Tabellenführer zu Fall bringen kann. Nämlich indem man den Gegner, der eigentlich kein Gegner ist, stark macht. Wieder einmal häuften sich auf Neuköllner Seite Unkonzentriertheiten, einfache Ballverluste und reihenweise vergebene hundertprozentige Torchancen. Die Gastgerberinnen vom SCC profitierten vom unkonzentrierten Angriffsspiel der Neuköllner Gäste und machten Tore. Nach 15 Spielminuten stand es somit 5 zu 3.


Die Neuköllner Spielerinnen agierten nicht nach Vorstellung von Trainer Nick Weise, seine Reaktion: AUSZEIT. Nach Wiederanpfiff schien es als hätten sich die Neuköllner Gäste gefangen, jetzt lief es besser im Angriff, wenn auch nicht wirklich rund. Das Fazit nach Ende der ersten Hälfte: Abwehrverhalten gut, der SCC schaffte lediglich fünf Treffer in den ersten dreißig Minuten. Was nicht zuletzt auch an einer an diesem Tag sehr gut aufgelegten Isa im Tor lag.


Angriffsspiel mangelhaft, denn mit selber nur 9 Toren konnte der Tabellenführer alles andere als zufrieden sein.

In der zweiten Halbzeit zeigte sich dann eine deutlich besser spielende Neuköllner Mannschaft, die dennoch weit unter ihren Möglichkeiten blieb. Im Zuge einer guten Abwehrleistung gelang es jetzt aber auch einfache Kontertore zu erzielen und sich somit bis zur Mitte der zweiten Hälfte doch deutlich abzusetzen (14:7). Die Damen vom SCC taten sich weiterhin schwer im Angriffsspiel und blieben auch in Halbzeit zwei relativ ungefährlich. Neukölln konnte den Vorsprung bis zum Abpfiff noch weiter ausbauen und siegte am Ende klar mit 21:11. So gab es für den Trainer nach Spielende nicht nur selbst gebackenen Kuchen uns Sekt zum Geburtstag sondern auch die nächsten zwei Punkte.


Anzumerken sei zum Schluss noch, dass Anika nach ihrer Babypause zurück im Team ist und die Mannschaft hoffentlich auch in den noch kommenden Spielen weiter unterstützen wird.


Aufstellung:
Ulrike Keller, Isabella Gravenstein, Kathleen Weight, Sabrina Neutz (5/1) , Liliane Beyer (1), Daniela Grüner (1), Tanja Grünwald (4/2), Grit Hermann, Katrin Heim (3), Lavy Bornemann, Annekatrin Gültner (1), Tina Waldenmaier, Alexandra Haak (5), Annika Bottke (1)




26.09.2010     HSG - SC Eintracht Berlin                                 33 : 14

Heimsieg … und es hätte doch noch besser sein können!

Zum ersten Heimspiel der Saison empfang die HSG Neukölln die eigentlich noch bekannten Damen aus der BBL vom SC Eintracht Berlin. Doch von der schnellen und hochmotivierten Truppe aus der letzten Saison war nichts mehr übrig. Die Gäste waren völlig unbekannt und so startete das Spiel in der Arena am Buschrosensteig leicht verhalten. Die Deckung stand solide, doch wurde das eine oder andere Mal der Kreis vernachlässigt. Im Angriff führten mehr Einzelaktionen als schönes Zusammenspiel zu Toren. Trotzdem gelang den Neuköllnern sich schnell einen 7-Tore-Vorsprung zu erarbeiten. Doch nicht unerheblich viele technische Fehler verhalfen den Gästen immer wieder zu unerhofften Ballgewinnen. Glücklicherweise wussten sie diese aber nicht immer erfolgreich umzusetzen. Entspannt ging es nach 30min mit einem 13:6 für die Neuköllnerinnen in die Halbzeitpause.

Nun hieß es nicht nachlassen, die Fehler minimieren und das Zusammenspiel verbessern. Tempospiel war angesagt, zeigt was ihr drauf habt und übt Kombinationen. Es lief gut! Kaum bemerkt viel Tor 25, 26… und dann das 30. für die Neuköllner. Während Eintracht Mühe hatte die 10 zu überschreiten. Doch aufgeben wollten sie keineswegs. Aber die Neuköllner Deckung blieb standhaft und ließ das Spiel zu keiner Zeit aus den Händen. Der Abpfiff ertönte bei stolzen 33:14 und dennoch hätte es noch etwas besser sein können. Aber die Neuköllner waren zufrieden und freuten sich über die zweiten 2 Punkte und den derzeitigen Tabellenspitzenplatz.

Aufstellung:
Ulrike Keller, Isabella Gravenstein, Danica Clerc (3), Kathleen
Weight (2), Sabrina Neutz (5/1),
Liliane Beyer (2), Daniela Grüner, Tanja
Grünwald (5), Katrin Heim (2), Lavy Bornemann (2), Annekatrin Gültner (3),
Tina
Waldenmaier (2), Alexandra Haak (6)





19.09.2010     HSG - SG Hermsdorf/Waidmannslust                  24 : 17

Bewährungsprobe bestanden!


Die Saison ist gestartet. Endlich. Nach einer langen Vorbereitungsphase ging es am Sonntag für die erste Mannschaft der HSG Neukölln zum ersten Punktspiel nach Reinickendorf. Der Gegner, die SG Hermsdorf - Weidmannslust, kein völlig Unbekannter. Vergangene Saison stand man sich schon einmal im Pokal gegenüber. Doch nicht´s ist wie noch in der vergangenen Saison. Mit vielen Neuzugängen und in einer neuen Spielklasse, sollte dieses erste Saisonspiel auch eine Art Bewährungsprobe für die neu formierte Mannschaft sein.


Gleich von Beginn an zeigte sich, dass die Gastgeberinnen die Pokalniederlage aus der letzten Saison noch nicht vergessen hatten. Der Neuköllner Angriff musste in den ersten 30 Minuten einiges einstecken, denn die Hermsdorf - Weidmannsluster Abwehr teilte aus und das nicht immer wirklich fair. Die harte Gangart liess die Neuköllner Gäste aber sichtlich unbeeindruckt, sie konnten im Angriff spielerisch dagegen halten und lagen, bis auf wenige Minuten, die gesamte erste Spielhälfte immer knapp vorn. Mehr als eine Ein-Tore-Führung war für die HSG Neukölln in Halbzeit eins aber nicht drin. Das lag vor allem daran, dass die Neuköllner Abwehr den Rückraum der Gastgeberinnen nicht in den Griff bekamen. Immer wieder konnte Hermsdorf-Weidmannslust ausgleichen und die Partie spAnnekatrinnd halten. Beim Halbzeitstand von 9 zu 11 war für beide Mannschaften noch nichts entschieden.


In der Anfangsphase der zweiten dreißig Minuten konnten diese Abwehrschwächen abgestellt werden. Die Neuköllner Abwehr war jetzt deutlich besser eingestellt und der Rückraum der Gastgeberinnen in den ersten zehn Spielminuten der zweiten Hälfte komplett ausgeschalten. Im Angriff wurden die Torchancen jetzt besser genutzt und somit konnte erstmals im Spiel eine deutliche Führung (17:13) herausgespielt werden.


Aber dann. Dann kamen die Minuten 41 bis 47 und damit ein kurzes Tief auf Neuköllner Seite. Im Angriff führten Unkonzentriertheiten zu Fehlern, einfache Kontor-Tore waren die Folge und dass die Gastgeberinnen wieder bis auf 16 zu 17 heran kamen, das Resultat daraus. Die letzten zehn Minuten des Spiels gehörten dann aber wieder den Neuköllner Gästen. Konzentriert und sicher im Abschluss wurde die Schlussphase zum Siegeszug. Der Hermsdorf - Waidmannsluster Rückraum präsentierte sich nicht mehr ganz so treffsicher. Im Angriff konnte die sehr offensive Abwehr, auch dank guter Einzelleistungen der Neuköllner Spielerinnen, ein ums andere Mal geknackt werden. Somit war´s am Ende dann doch deutlich. 17: 24. Sieg für Neukölln. Bewährungsprobe bestanden.


Aufstellung:

Ulrike Keller, Isabella Gravenstein, Danica Clerc (2), Kathleen Weight (1), Sabrina Neutz (8/3), Liliane Beyer (2), Daniela Grüner (2), Tanja Grünwald (1), Grit Hermann (2), Katrin Heim (1), Lavy Bornemann, Annekatrin Gültner, Tina Waldenmeier, Alexandra Haak (5)





Wir über uns zum Saisonauftakt

Am Sonntag ist es nun endlich wieder soweit. Die Saison 2010/2011 beginnt für uns mit einem Auswärtsspiel gegen die SG Hermsdorf-Waidmannslust. Wir sind gespannt, was uns die für uns neue Liga so zu bieten hat und erwarten auch wieder alte Bekannte, die ebenso wie wir nicht in der Oberliga Ostsee-Spree melden wollten.

Unsere personelle Lage hat sich mittlerweile wieder etwas entspAnnekatrinn können. Trotzdem werden wir Laura, die es für die nächste Zeit nach Down Under gezogen hat, und Elli und Cola, die jetzt unsere 2. Frauen verstärken,
schmerzlich vermissen.

Wieder zurück aus der Babypause ist bereits Alex. Das freut uns riesig ! Annika und Conzi beginnen ebenfalls so langsam wieder mit dem Training.

Ein Herzliches Willkommen an unsere Neuzugänge: Tina und Tanja werden uns im Rückraum verstärken und  Katrin und Lavy auf den Aussenpositionen und am Kreis. Wir freuen uns sehr !

Nach viel Training und Trainingsspielen (Danke Nick für dein Engagement!) hoffen wir, dass wir uns bald zusammenfinden und euch wieder eine sehenswerte Saison bieten können.

Auf dieser Seite findet Ihr auch neue Fotos und wieder regelmäßige Berichte unserer Spiele.