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TuS Neukölln 1865 e.V. - Handball
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Saison 2010 / 2011
Jahrgänge 1992/1993 Landesliga
![]() Hier zusammen mit der männlichen B bei der Teamfahrt nach Delmenhorst Pfingsten 2010 v.l.n.r. (oben) Betreuer Kai, Marcel, Lars, Kim, Alexander, Jeffrey, Marcus, Trainer Stefan (mittig) Nils K., Hao, Nils R., Jonathan, Rick (unten) Trainerin Kornelia, Robert, Julian S., Fabian, Jan, Dennis F., Julian H., Jan-Eric Abschlusstabelle
Saisonbericht
Die männliche A-Jugend 92 - Ein Auslaufmodell?! Auslaufmodell? Wodurch zeichnet sich ein Auslaufmodell aus? Es ist schon länger in der Produktion, hat üblicherweise keinerlei Kinderkrankheiten mehr und wird schließlich noch einmal mit allem möglichen Schnickschnack aufgewertet. Also mit Sicherheit eine gute Entscheidung. Alles fing irgendwann einmal mit der Frage an, „Hättest Du eventuell Lust, die D-Jugend zu trainieren?“ Um mir die Entscheidung nicht allzu leicht zu machen, sah ich mir die vorhandene Mannschaft erst einmal bei einem ihrer damaligen Spiele an und begleitete erst einmal als Hospitant das Training. Es zeigte sich eine kleine Gruppe mehr oder weniger talentierter Jungs, die aber offensichtlich Spaß am Handballspiel hatten. Heute besteht die A-Jugend aus Dennis, Marcus, Jeffrey, Alex, Hao, Klette (Nils), Fabi, Kim , Lars und der Dauerleihgabe der B-Jugend Nils. Alle haben inzwischen ihre Talente entwickeln können, als Extra gab es die Möglichkeit obendrauf, schon mal im Bereich der Männer hineinzuschnuppern und dort auch mitzutrainieren. Die letzte gemeinsame Jugendsaison ist bereits in vollem Gange. Es wurde gemeinsam beschlossen, die Jugendgeschichte mit einer guten Leistung abzurunden. Soviel zur Theorie. Das Auftaktspiel wurde gegen die SG TMBW überraschend deutlich mit 32:16 in deren Halle gewonnen Eine Woche später war BSV 92 bei uns zu Gast, auch dieses Spiel konnten wir mit 27:20 für uns entscheiden. Mit den zwei Auftaktsiegen im Rücken ging es nun ins Velodrom zu Rotation PrenzlBerg. Schon schlichen sich erste Unkonzentriertheiten ein, es wurde gemeckert und darüber vergessen Handball zu spielen. Statt zum eigenen Spieler wurden die Pässe direkt zum Gegner gespielt, wie früher in der D-Jugend! Leider wurde für dieses Spiel kein Schiedsrichter angesetzt. Fraglich bleibt, ob ein neutraler Schiedsrichter am Ergebnis etwas geändert hätte. Es gelang nicht, dem Gegner unser Spiel aufzuzwingen, es ging mit 35:37 verloren. Marienfelde wurde dann bei uns als Gast empfangen. Wieder kein Schiedsrichter angesetzt. Danke an dieser Stelle an Bernd, der dieses Spiel souverän geleitet hat. Die Punkte blieben bei uns, es wurde 32:26 gewonnen. Zwei Heimspiele hintereinander, die SG AC/Eintracht Berlin kam mit ihrer zweiten Mannschaft zu uns. Ein Spiel der besonderen Art. Knapp zur Pause, Meckerei von der Bank (von mir) Rote Karte gegen den Aufbauspieler Klette wegen Flasche werfen nach einer gelben Karte. Dann aber doch noch den Sieg mit 37:21 recht deutlich nach Hause geholt. Leider war dieses Spiel ohne Bedeutung, da die SG AC/EB am 12.11. ihre Mannschaft zurück zog. Das ständige Meckern über meine Meckerei hat mich schließlich bewogen, eine Woche der friedvollen Worte auszurufen. Ich denke es hat geklappt. Im Training wurde von den Anwesenden sehr ordentlich gearbeitet, um dann schließlich die Reise nach Hellersdorf zum dortigen TuS anzutreten. Auch hier mein Versprechen, dass ich versuchen werde, alles positiv auszudrücken, sofern alles ordentlich läuft. Die Jungs haben es wörtlich genommen und den motivierten Hellersdorfern außer der Anfangsführung keinen Stich mehr gelassen. Nach einer deutlichen 16:6 Halbzeitführung wurden die Punkte mit 36:23 nach Neukölln geholt. Eine ungewohnte Erfahrung, auch am Sonntagabend noch eine Stimme zu haben. Am 27.11. geht es jetzt in der Drorystraße weiter gegen die bislang sieglose Mannschaft von Spandau 60. Mit der heutigen Einstellung sollten auch diese Punkte eingefahren werden, bevor es dann am 05.12. zu den Sportfreunden von Pfefferwerk geht. Waren wir mit diesen in der Vergangenheit fast immer gleichauf, sind sie im Augenblick souveräner Tabellenführer. Eine Torfabrik, die auch unseren letzten Gegner der Hinrunde - Spandau/Füchse III - aus ihrer Halle gefegt haben. Diese beiden letzten Spiele werden also zeigen, wo wir leistungsmäßig wirklich stehen. Es wird nachberichtet, ob sich das „Auslaufmodell“ für die Männermannschaft der nächsten Saison empfielt…. Stefan
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