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TuS Neukölln 1865 e.V.

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Saison 2011 / 2012
TuS-Girls in der Landesliga
Jahrgang 1997 / 1998


News Archiv



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Newsletter No. 1
HVB-Beachturnier am Müggelsee

Morgenstund hat gold im Mund“ – warum diesem alten Sprichwort nicht folgen und in aller Herrgottsfrühe zum Müggelsee fahren und ein bisschen Handball spielen? Bereits um 8:30 Uhr trafen wir uns am Standbad. Da es sich um eine gemeinsame Veranstaltung des HVB mit dem KSV Ajax-Köpenick handelt und dies traditionell als Saisonabschluss des KSV genutzt wird, spielten wir in den alten Teams wD1 und wC2. Die wD1 konnte ohne Punkt-, sprich Satzverlust, das Turnier für sich entscheiden. Der Gastgeber und Empor Pankow wurden in beiden Sätzen mehr als deutlich beherrscht. Lediglich beim Spiel gegen unsere eigene Zweite hatten wir in beiden Sätzen anfänglich unsere Probleme, konnten aber auch diese beiden Sätze schließlich deutlich für uns entscheiden. Etwas schwieriger war es für die wC2. Abwechselnd verstärkt durch einige Spielerinnen wD1 (wie im Übrigen auch in der letzten Saison) mussten wir uns gegen den späteren Turniersiege VfL Lichtenrade erst nach dem Shoot-Out geschlagen geben. Besser – aber genauso knapp - lief es gegen die Füchse II (der zweite Satz wurde durch einen durch Natalie verwandelten 6 Meter mit 1 Tor gewonnen!). Im Spiel um Platz 3 & 4 trafen wir nun auf die eigene wC1. Hier waren letztlich die Kraftverhältnisse ähnlich wie bei der wD – aber wir haben den vereinsinternen Favoriten doch reichlich „geärgert“. Dadurch, dass Füchse I mit einer nicht teilnahmeberechtigten Mannschaft angetreten ist, wurde das Team der wC1 auf Platz 2 gesetzt und wir auf Platz 3! Unter dem Strich ein tolles Ergebnis für unsere Jahrgänge. Ach ja – unsere neuen pinkfarbigen T-Shirts feierten damit eine gelungene Premiere.

Newsletter No. 2
Teamfahrt Delmenhorst zu Pfingsten

Zu Pfingsten startete wieder ein Großteil (insgesamt 108 Teilnehmer) der Jugendabteilung des TuS Neukölln in Richtung Delmenhorst. In „letzter Minute“– bedingt durch eine Absage – gab es eine Spielplankorrektur und aus 2 Gruppen wurde nun eine 9er-Gruppe. Am Samstag spielten wir gegen den Gastgeber HSG Delmenhorst (13:2), SV Warnemünde 1 (5:7) und TVV Neu Wulmsdorf (11:4). Das erste und letzte Spiel waren keine schweren Hürden. Gegen Warnemünde 1 wurden wir deutlich mehr gefordert. Letztlich verloren wir knapp, unterm Strich jedoch verdient. Nach einer kurzen Nacht ging es um 7:30 Uhr von der Halle in Richtung Sportplatz um nach einen Marsch von gut 2 km das frühstück einzunehmen. Kurz nach 9 Uhr hatten wir dann den Auftakt für den 2 Turniertag. Auch heute konnten wir die Mehrzahl unserer Spiele gewinnen, gegen TuSG Ritterhude und gegen SCDJK Everswinkel jeweils 9:4, gegen TSV OT Bremen sogar ohne Gegentor 8:0. Den Teams von Warnemünde 2 und TG Hörste mussten wir jeweils mit 6:8 den Vortritt lassen. Ärgerlich war vor allem, dass durch sehr strittige Schiedsrichterentscheidungen das Spiel gegen Warnemünde 2 zu unseren Ungunsten ausging. Weiterhin müssen wir an unserer Schwäche vom Punkt arbeiten. Nur 2 von insgesamt 8 Siebenmetern fanden den Weg ins Netz. Mit einer besseren Quote wäre eine bessere Platzierung als Platz 4 drin gewesen. Trotzdem war es ein rundum gelungenes Turnier und die Girls hatten bei den Spielen und auch später in der Halle viel Spaß! Nur das morgendliche Wecken und an der Geschwindigkeit beim „aus dem Schlafsack heben“ müssen wir noch arbeiten
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Newsletter No. 3

Bär’lin Cup in Spandau-Hakenfelde (19.06.2011)

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Bei nicht wirklich sommerlichem Wetter trafen wir uns am frühen Morgen in Hakenfelde, um an Berlins größtem Freiluftturnier teilzunehmen. Es wurde in 3 Vorrundengruppen gespielt, wobei sich die beiden ersten Teams für die Zwischenrunde (2 Gruppen) qualifizieren. Das Erreichen der Zwischenrunde war auch das Minimalziel, trafen wir doch in der Vorrunde mit den Teams von BW Spandau und HSG Charlottenburg auf 2 Stadtligisten und mit der HSG Pinnau auf einem unbekannten Gegner. Das erste Spiel gegen Charlottenburg war eine einseitige Partie und endete (trotz etlicher vergebener Chancen) mit 10:0. Im Spiel gegen Spandau war schon deutlich Gegenwehr zu spüren, letztendlich stand mit dem 10:5 auch hier ein eher schmeichelhaftes Ergebnis für die Nordberliner. Damit war das Minimalziel erreicht und wir konnten mit etwas mehr Ruhe in das letzte Spiel gehen, aber mit einem Sieg wäre der Gruppensieg sicher … vielleicht war das Team etwas zu ruhig – oder eher unkonzentriert? Es dauerte bis zur Hälfte der Partie, dass wir die HSG Pinnau besser in den Griff bekamen. Zu diesem Zeitpunkt lagen wir jedoch mit 2 Toren hinten. Ein starker Endspurt sicherte uns dann doch den zum Gruppensieg benötigten Sieg (8:6). In der Zwischenrunde trafen wir dann im ersten Spiel auf den SV Eichstädt … und einem bisher vollkommen unbekannten Gegner: Petrus! Mitten im Spiel wurden die Schleusen geöffnet und Spielfeld, beide Teams, der Ball sowie Zuschauer und Trainer wurden pitsch-patsch-nass! Leider kam unser Gegner deutlich besser mit den Wetterverhältnissen klar, bzw. er beschäftigte sich einfach nicht damit! So ging das Spiel leider mit 6:8 unglücklich verloren. Im zweiten Spiel ging es gegen den TS Schenefeld – ein im wahrsten Sinne großem Team. In den Rückraumpositionen waren ausnahmslos große Spielerinnen aufgeboten. Also hieß die Devise, dass wir den Rückraum weg von unserem Tor halten mussten, dabei den Kreis und die Außen nicht aus den Augen verlieren durften. Es klappte (fast alles). Hinten wurde konzentriert gearbeitet und vorne entschlossen der Abschluss gesucht. So stand am Ende ein ungefährdetes 8:2! Damit war das Spiel um Platz 3 erreicht – mehr als eigentlich erwartet. Jetzt wollten wir auch einen Platz auf dem Podium! Als Gegner stand uns die erste Mannschaft der ASC/VfV Spandau gegenüber – ein Verbandsligist! Wir fingen sehr couragiert an und das Spiel war ein über die ganze Zeit eine knappe Sache. Als Petrus wieder ins Spiel „eingriff“ führten wir mit 4:2 … und verloren dann 4:5. Schade Mädels – heute war vielleicht ein wenig mehr drin – aber ihr habt euch teuer verkauft und wenn im letzten Spiel der Regen ausbleibt … Ein vierter Platz bei diesem Turnier ist aller Ehren wert!


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Newsletter No. 4

Beachsommer in Marienfelde (25.06.2011)

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Bei deutlich besserem Wetter trafen wir uns an den Beachfeldern in Mariendorf. Wir hatten beim letzten Trainingstag die Teams ausgelost und hatten gemeinsam vereinbart, dass beide Teams sich selbst coachen! Also hatte ich als Trainer einen – mehr oder minder – geruhsamen Tag. Im ersten Spiel trafen beide Teams direkt aufeinander und es wurde munter drauf losgespielt! Und das Team 1 gewann knapp 2:0 gegen das Team 2. In den Spielen gegen den Veranstalter (TSV Marienfelde) und gegen die SG AC/Eintracht Berlin wurden jeweils überzeugende 2:0 Satzgewinne eingefahren. Deutlich enger wurde es in den Spielen gegen den 97-Jahrgang vom TSV Rudow. Musste Team 2 noch beide Sätze sehr knapp (jeweils nur mit einem Tor!) abgeben, konnte das Team 1 sogar einen für sich entscheiden – wobei im anschließenden Penaltywerfen aufgrund von Konzentrationsfehlern das Spiel verloren wurde. So dicht hatten wir dieses Team noch nie am Rande einer Niederlage – waren wir so gut oder Rudow so …? Somit wurden wir 2ter und 3ter bei diesem Turnier.

 

Newsletter No. 5

Astern-Turnier im Horst-Korber-Zentrum (20.08.2011)

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Erster Auftritt nach den Ferien – leider ohne Jenny und Azra - sonst waren alle fit! Dieses Turnier dient immer als erster Gradmesser, wo sich das Team befindet, wie gut es sich eingespielt hat, steht die Abwehr u. s. w. Wir spielten in einer Gruppe mit ASC/VfV Spandau, ProSport24 und Templiner SC Lok. Im ersten Spiel mussten wir gegen unseren Ligakonkurrenten ProSport antreten. Das Spiel ging gut für uns los. Die 1:5-Abwehr stand und vorne wurden die sich bietenden Chancen genutzt. Nach dem zwischenzeitlichen 8:2 kam ProSport auf 3 Tore heran und ich ermahnte das Team wieder konzentrierter zu arbeiten, was dann auch gelang und wir 7 Tore in Folge zum 15:5 erzielten. Im Spiel 2 trafen wir auf das Team aus Templin. Deren 9:13 gegen Spandau mahnte uns zur Vorsicht, kannten wir doch die Spandauerinnen vom Bär’lin-Cup. Es war dann doch deutlicher als das Ergebnis (9:5) es vermuten lässt. Vorne wurden einfach zu viele Chancen überhastet, unkonzentriert verdaddelt! Aber gewonnen ist gewonnen und wir hatten das Halbfinale schon vor dem letzten Gruppenspiel erreicht! Hier kam es dann zu Revanche (vom vorgenannten Bär’lin-Cup) gegen die Nordberlinerinnen und es war das erwartetet umkämpfte Spiel! Kein Team konnte sich absetzten und es ging Tor um Tor. Als ca. 1:45 vor Schluss (beim Stand von 7:7) Natalie mit einer Gegnerin zusammen stieß, unterbrach der Schiedsrichter das Spiel, leider vergaß das Kampfgericht die Zeit zu stoppen. Vor Wiederaufnahme sprach der Schiedsrichter dann mit dem Kampfgericht und beiden(!) Trainern, dass 1 Minute länger gespielt wird – auch nachdem die Sirene ertönte. Leider konnten beide Trainer nicht ihre Teams entsprechend informieren. Als dass Spiel das inkl. Verlängerung mit einem 7:7 endete, regte sich der Trainer des Gegners furchtbar auf und wollte Protest einlegen – er fand es unmöglich, dass die Spielzeit nicht korrigiert wurde … oder lag es daran, dass wir seinem Team den ersten Platz „geklaut“ hatten? Durch unser Torverhältnis +14 waren wir um 1 Tor besser als Spandau! Im Halbfinale wartete dann der nächste Verbandsligist, der Berliner TSC. Hier war der erwartete Unterschied sehr offensichtlich. Wir verloren mit 3:10 und waren eigentlich mit dem Ergebnis noch gut bedient. Ich möchte meinem Team nicht das Wollen absprechen, aber langsam ließen die Kräfte nach! Durch den Turniermodus hatten wir zwischen den Spielen immer nur 1 Spiel = 20 Minuten Pause. Im kleinen Finale hieß es: „Klappe, TuS gegen Spandau, die Dritte“. Wieder war es ein sehr enges, aus meiner Sicht sehr faires Spiel! Leider sah der Schiedsrichter es kurz vor Schluss beim Stand von 6:6 anders und stellte erste unsere Johanna und kurz darauf eine Nordberlinerin für 2 Minuten in die Kühlbox. Das Spiel lief in beide Richtungen ohne weiteren Torerfolg. Ca. 45 Sekunden vor Ende der Partie bekamen wir dann einen Freiwurf zugesprochen und der Schiedsrichter hob den Arm zum Zeitspiel. Doro erkannte die Situation, nahm sich den Ball und warf aus der Drehung an der Abwehr vorbei durch die Beine der verdutzt dreinschauenden Torwartfrau, drin war das Ding! Was folgte waren stürmische Angriffe der Spandauerinnen, aber Joana hielt was zu halten war und im eigenen Ballbesitz brachten wir die Zeit über die Runden. Damit waren wir 3ter beim ersten Kräftemessen nach den Ferien! Das war eine ganz tolle Mannschaftsleistung!!! Die Saison kann kommen.

 

Newsletter No. 6

Lekker-Energie-Cup in Reinickendorf (28.08.2011)

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Mit fast unverändertem Team traten wir zum B-Turnier beim Lekker-Energie-Cup an. Es sollte ein langer Tag werden. Wir trafen uns um 8:30 am anderen Ende der Stadt und das Turnier war schlussendlich gegen 16:30 Uhr beendet. Wieder 2 Gruppen a 4 Mannschaften, doch leider alles in einer Halle ohne Tribüne! Es war also kuschelig! Es ging eigentlich gut los. MTV Altlandsberg hieß der erste Gegner und der wurde mit 12:5 bezwungen. Na bitte geht doch … leider war dies aber auch aus unserer Sicht das einzige Highlight! Gegen SC Markranstädt wurde 7:14 verloren (beim 3:13 ließ der gegnerische Trainer nahm seine erste Sieben raus und brachte „die Kleinen“). Eigentlich – und dass nur am Rande – hatte die SC 2 Mannschaften gemeldet – aber die Erste vom „Leistungsturnier“ abgemeldet und trat dann mit 20 (!) Spielerinnen an. Dieses Team sollte das ganze Turnier beherrschen! Nun musste ein Sieg gegen HC Pankow (Gegner in der kommenden Saison) her, was auch mit 10:6 aber vielen Schwierigkeiten, gelang. Es wurde zeitweise mehr miteinander gemeckert, als sich auf den Sport zu konzentrieren. Anweisungen von Draußen wurden gar nicht mehr wahrgenommen bzw. bekam der Trainer eine abwinkende Handbewegung zugeworfen. Die steigende Unzufriedenheit und damit einhergehende Unkonzentriertheit führten zu 2 weiteren vollkommen unnötigen Niederlagen (im Halbfinale gegen Plauer SV und im kleinen Finale gegen Schönwalder SV). In den letzten 3 Spielen haben wir uns leider nicht als Team gezeigt, sondern mehr und mehr in Einzelaktionen verstrickt. So kann man nicht gewinnen!!! Auch das Rumgezicke einiger muss sofort aufhören. Wenn der eine einen Fehler macht, hat der andere nicht das Recht, ihn runterzuputzen! Nach dem Spiel können diese Fehler angesprochen werden und können für das kommende Spiel abgestellt werden. Im Spiel muss man sich helfen!

 

Ich hoffe, dass dies im Pokalspiel gegen den südberliner Ortsnachbarn am kommenden Sonntag besser wird. Hier können wir nur als Team bestehen. Ansonsten kann es ein bitterer Nachmittag werden!

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Newsletter No. 7

Pokalspiel gegen TSV Rudow (04.09.2011)  Ergebnis  9:18 (5:8)

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Man kann bei der Auslosung der Pokalrunde Glück haben, oder man spielt im ersten Spiel gleich gegen den Berliner Meister und Pokalsieger der Vorsaison. Wir hatten kein Glück – aber man wächst mit seinen Aufgaben. Um es vorweg zu nehmen, wir waren an diesem Wochenende doch ziemlich groß. Das Ergebnis sagt zwar eine Niederlage mit 9 Toren aus, aber wenn der Favorit für die Saison gegen uns nur 18 Tore wirft, man die Reaktionen von der gegnerischen Bank auf das eigene Spiel (Androhung von Straftraining) aus mitbekommt, dann weiß man, dass man den scheinbar übermächtigen Ortsnachbarn doch sehr geärgert hatte! Neidlos muss man jedoch die tatsächliche spielerische Überlegenheit der Südberliner anerkennen. Sie haben unsere Abwehr doch dass eine oder andere Mal vor unlösbare Aufgaben gestellt. Viele Tore mussten wir über die Außenpositionen schlucken, da unsere Abwehr damit beschäftigt war, in der Mitte Löcher zu stopfen. Was mir sehr gerfiel war, dass Rudow nicht zu seinen bekannten und gefürchteten Tempogegenstößen ansetzten konnte. Bis zur Halbzeit (5:8) konnten wir dann das Spiel lange offen halten. Nach der Halbzeit waren wir offensichtlich noch beim Pausentee … ein kurzer und heftiger Zwischensprint von Rudow (1:5) und der Drops war gelutscht. Aber – und das ist wieder positiv – keiner ließ sich hängen und alle kämpften bis zum Ende. Heute haben wir kennen gelernt was es heißt, in der Abwehr zuzupacken!

 

 

Newsletter No. 8

1. Spieltag gegen SG TMBW (11.09.2011)  Ergebnis  18:15 (9:8)

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Wo steht man am ersten Spieltag? Wie stark ist die eigene Leistung im Vergleich mit den anderen Teams der Staffel einzuschätzen? Gut, bei den Vorbereitungsturnieren gab es schon den einen oder anderen Vergleich. Aber in der Liga kann alles anders aussehen! Heute stand uns mit der SG TMBW ein neuformiertes Team gegenüber. Viele Spielerinnen vom BFC Preußen (einschl. Trainer) kamen vor Saisonbeginn und qualifizierten sich doch recht überzeugend für die Landesliga – wir waren also gewarnt. Es war über die gesamte Spielzeit ein sehr enges Spiel. Mal führten wir, dann wieder der Gegner. Erst Mitte der zweiten Halbzeit gelang es uns konstant mit min. 2 Toren im Vorsprung zu bleiben. Leider war unsere Ausbeute vom 7-Meter-Punkt doch sehr suboptimal (2/6), ansonsten hätten wir alle einen ruhigeren Nachmittag gehabt! In der Abwehr standen wir meist sehr gut, hatten doch öfters mit dem Kreisläufer Probleme. Hier müssen wir mehr die Räume enger machen. Den Rückraum hatten wir weitestgehend im Griff, nur müssen unsere beiden Torwarte immer auf der Hut sein! Es kann auch mal ein überraschender Wurf von 11 Meter kommen. Wenn wir aber die Hände nicht abwehrbereit OBEN haben, dann … Im Angriff versäumten wir es, nach dem Stoßen gegen die Abwehr wieder herauszutreten und standen damit doch recht eng vor der Abwehr. Hier ist dann ein sauberes Passspiel doch sehr schwer und wir bekommen die Abwehr nicht in Bewegung. Auch sollten wir verstehen, wenn es 3-4 mal mit Würfen auf die kurze Ecke des Tores nicht geklappt hat, dass es noch eine andere Seite gibt – stimmt’s Jolina ;-) Es liegt noch ein ganzes Stück Arbeit vor uns. Aber ich blicke zuversichtlich in die Saison, jedenfalls wird TMBW für manchen Gegner eine Nummer zu groß sein! Für uns heute nicht!


Newsletter No. 9

Punktspiel gegen SV Buckow (17.09.2011)  Ergebnis  26:14 (13:5)

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Erstes Auswärtsspiel und es fehlten mit Vicky (krank), Jenny (verletzt) und Doro gleich 3 Spielerinnen. Also die Not zur Tugend gemacht und Joana (eigentlich Torwart) als Feldspielerin eingesetzt. Für Joana war es nach langer Zeit ungewohnt im Feld zu spielen, dass konnte man ihr ansehen. Sie hat ihre Sache aber sehr gut gemeistert. OK, Buckow war nun auch nicht der Gegner - was sich natürlich erst immer im Spiel herausstellt – vor dem wir Angst haben sollten. Klare Vorgabe vor Spielbeginn: „Schnelle Ballgewinne! Sichere Abschlüsse!“ Das klappte sofort sehr gut und wir zogen durch viele Tempogegenstöße schnell mit 7:0 davon! Zu diesem Zeitpunkt hätte es auch gut noch höher stehen können! Aber die liebe Konzentration beim Torwurf … Jetzt kam Buckow mehr mit Masse als mit Klasse auch zu einigen Torwürfen, die aber meist Lea im Tor parieren konnte. Erst als ich eine „körperlich“ kleinere Mannschaft auf der Platte hatte erzielte Buckow eine Ergebniskosmetik und so stand es zur Halbzeit 13:5. In der Halbzeit eine kurze Ansprache und um mehr Konzentration in der Abwehr und im Angriff eingefordert und weiter. Die zweite Halbzeit begann auch wie die Erste. Schnelle 6 Tore am Stück. Der Drops war nun endgültig gelutscht! Leider ließ jetzt wieder bei einigen die Konzentration nach, sonst wäre das Ergebnis noch deutlicher (und auch dem Spielverlauf entsprechend) ausgefallen. Aber was soll ein Trainer nach so einem Spiel meckern? Wir werden in den nächsten beiden Trainingseinheiten an dem Einen oder Anderen arbeiten, die wenigen gemachten Fehler ansprechen (ich) und abstellen (IHR!) und uns dann auf unseren nächsten Gegner (ProSport 24) vorbereiten. Der wird uns mit Sicherheit mehr abverlangen als Buckow an diesem Wochenende!

Newsletter No. 10

Punktspiel gegen Pro Sport 24 (25.09.2011)  Ergebnis  21:4 (8:1)

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Leider konnten wir auch heute nicht mit der komplette Combo antreten, da Jenny und Marina mindestens bis zum Ende der Herbstferien verletzt ausfallen. Beiden Gute Besserung und schnelle Genesung! Aber es wurden – so stellte sich dem Spielverlauf nach heraus –diese beiden Ausfälle bestens kompensiert. Sieht man das Ergebnis, sollten alle Beteiligten eigentlich zufrieden sein. Leider kann ich dem als Trainer nicht (gänzlich) zustimmen. In Ordnung waren unsere Leistungen in der Abwehr. Wenn überhaupt, kam PSB nur aus der 2. Reihe aus 11-12 Meter zum Wurf. Diese Würfe waren in der Masse dann auch ungenau und damit ungefährlich. In der zweiten Halbzeit schob ich die Abwehr noch weiter nach vorne um schneller an den Ball zu kommen, was uns hier und da auch gut gelang. Nicht in Ordnung waren unser Leistungen im Angriff. Dies spiegelt sich am Besten beim Ergebnis von 1:0 nach gespielten 9:19 Minuten. (Zu viele) ungenaue Anspiele, (zu viele) fehlerhafte Wechsel, (zu viele) unplatzierte Abschlüsse ließen ein deutlicheres Ergebnis leider nicht zu. Oftmals wurde zu kompliziert gespielt, anstatt den einfachen Pass zu versuchen. Die Außen fanden fast gar nicht statt und liefen sie sich dann doch frei, kam der Pass nicht an oder wurde erst gar nicht gespielt. Speziell hier werden wir in den kommenden Wochen den Hebel ansetzen müssen – ohne jedoch den Blick auf eine Defensive zu vernachlässigen.